NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro
Am Devisenmarkt zeigte sich eine Gegenbewegung, nachdem der Euro am Vortag nach einem überraschend starken Anstieg der Inflation in den Vereinigten Staaten unter Druck geraten war. Dies hatte die Spekulation auf weiter steigende Zinsen durch die US-Notenbank Fed zeitweise deutlich verstärkt, was dem Dollar Auftrieb verliehen hatte. Der Euro war im Gegenzug bei 1,1113 Dollar auf den tiefsten Stand seit Mai 2025 gefallen.
"Die unerwartet hohe US-Inflation hat die Zinserhöhungserwartungen bezüglich der US-Notenbank in den kommenden Quartalen nur temporär angeheizt", hieß es in einem Marktkommentar der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Im Handelsverlauf verlieh auch ein überraschend starker Anstieg der US-Erzeugerpreise im September dem Dollar keinen neuen Aufrieb und der Euro konnte seine Kursgewinne halten./la/he