FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax
In der ersten Handelsstunde stieg der deutsche Leitindex um 0,73 Prozent auf 25.367 Punkte. Für den MDax
Die weiterhin sehr hohen Ölpreise kamen zum Wochenstart zumindest etwas zurück. An den asiatischen Börsen überwogen indes die Verluste. Weltweit im Fokus bleibt die Frage, ob sich die Milliardeninvestitionen in den KI-Boom tatsächlich zeitnah rentieren oder sich viele, vor allem der kleineren Anbieter, angesichts immer höherer Refinanzierungskosten nicht doch übernehmen. Dabei spielen die gestiegenen Zinsen eine wichtige Rolle. Hier entspannte sich die Lage zuletzt aber etwas, nachdem sich die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen knapp unter der Fünf-Prozent-Marke stabilisiert hat.
Im Blick bleibt zudem Frankreich mit seiner angespannten Haushaltslage. Marktbeobachter Altmann zeigte sich überrascht davon, dass die US-Ratingagentur Moody's das Kreditrating für das Land unverändert ließ. Denn immerhin sei der Ausblick für die französische Kreditwürdigkeit bereits seit einem Jahr negativ.
Altmann warnte davor, dass die aktuellen Dax-Gewinne nicht zwangsläufig eine langfristige Trendwende bedeuteten. Denn "die letzten Wochen haben gezeigt, dass diese Schnäppchenjäger ihre Gewinne in einem steigenden Markt sehr schnell realisieren und damit weitere Kursgewinne ausbremsen. Den Dax sieht er charttechnisch "weiterhin in seinem Seitwärtsmarkt gefangen".
Die Experten der Landesbank Helaba glauben eher nicht an eine nachhaltige Beruhigung der Märkte. Denn neben dem deutschen Ifo-Geschäftsklima an diesem Montag stünden im Wochenverlauf weitere wichtige Konjunkturdaten sowie die Zinsentscheidungen der US-Notenbank Fed sowie der Europäischen Zentralbank an. Die Währungshüter dies- wie jenseits des Atlantiks dürften diesmal nicht an der Zinsschraube drehen, doch jeweils eine weitere Zinserhöhung im Dezember sei schon großteils eingepreist.
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Dagegen präsentierten sich die Titel von Munich Re