FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax
Gegen Mittag notierte der deutsche Leitindex 0,84 Prozent höher bei 25.393 Punkten. Für den MDax
Die weiterhin sehr hohen Ölpreise kamen zum Wochenstart zumindest etwas zurück. Zudem verbesserte sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft im Oktober überraschend erneut: Das Ifo-Geschäftsklima legte entgegen der erwarteten Stagnation den sechsten Monat in Folge zu und erreichte den höchsten Stand seit dem Frühjahr 2023. Dank eines dicken Auftragspolsters rechnen Ökonomen mit einer Fortsetzung der Konjunkturerholung in Deutschland.
Die Vorgaben aus Übersee fielen indes mäßig positiv aus: An den asiatischen Handelsplätzen fehlte ein klarer Trend, während sich in den USA nach dem überwiegend schwachen Freitag moderate Kursgewinne abzeichnen.
Weltweit im Fokus bleibt die Frage, ob sich die hohen Investitionen in den KI-Boom tatsächlich zeitnah rentieren oder sich viele, vor allem der kleineren Anbieter, angesichts immer höherer Zinsen nicht doch übernehmen. Bei den Zinsen entspannte sich die Lage zuletzt etwas, nachdem sich die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen knapp unter der Fünf-Prozent-Marke stabilisiert hat.
Im Blick bleibt zudem Frankreich mit seiner angespannten Haushaltslage und Protesten. Marktbeobachter Altmann zeigte sich überrascht davon, dass die US-Ratingagentur Moody's das Kreditrating für das Land unverändert ließ. Denn immerhin sei der Ausblick für die französische Kreditwürdigkeit bereits seit einem Jahr negativ.
Altmann warnte davor, dass die Dax-Gewinne nicht zwangsläufig eine langfristige Trendwende bedeuteten. Denn "die letzten Wochen haben gezeigt, dass diese Schnäppchenjäger ihre Gewinne in einem steigenden Markt sehr schnell realisieren und damit weitere Kursgewinne ausbremsen. Den Dax sieht er charttechnisch "weiterhin in seinem Seitwärtsmarkt gefangen".
Die Experten der Landesbank Helaba glauben eher nicht an eine nachhaltige Beruhigung der Märkte. Denn neben dem deutschen Ifo-Geschäftsklima stünden im Wochenverlauf weitere wichtige Konjunkturdaten sowie die Zinsentscheidungen der US-Notenbank Fed sowie der Europäischen Zentralbank an. Die Währungshüter dies- wie jenseits des Atlantiks dürften diesmal nicht an der Zinsschraube drehen, doch jeweils eine weitere Zinserhöhung im Dezember sei schon zum Großteil eingepreist.
Die Bayer
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Dagegen präsentierten sich die seit Anfang Oktober starken Titel von Munich Re
Im Nebenwerte-Index SDax
--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---