Washington (Reuters) - Das Oberste US-Gericht hat den Weg freigemacht für eine weitere Teilnahme des republikanischen Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump an den Vorwahlen.
Der Supreme Court in Washington hob am Montag einstimmig eine Entscheidung aus Colorado auf, wo das oberste Landesgericht Trump wegen seiner Rolle beim Sturm auf das Kapitol im Januar 2021 ausgeschlossen hatte. Die Bundesstaaten hätten nach der Verfassung nicht das Recht, Kandidaten von Ämtern auf Bundessebene auszuschließen, hieß es zur Begründung. Dies gelte insbesondere für die Präsidentschaft. Trump schrieb in einer ersten Reaktion auf seinem sozialen Netzwerk: "GROSSER SIEG FÜR AMERIKA!!!"
Am Dienstag finden im Zuge des Super Tuesday auch Vorwahlen in Colorado statt, was der Grund für die vergleichsweise schnelle Entscheidung des Gerichts sein dürfte. Auch die Bundesstaaten Maine und Illinois haben Trump von ihren Vorwahlen ausgeschlossen. Diese Sperren dürften durch das Urteil hinfällig geworden sein. Trump liegt bei den Vorwahlen der Republikaner mit großem Abstand in Führung und dürfte im Sommer beim Nominierungsparteitag zum Kandidaten der Partei gekürt werden. Die eigentliche Präsidentenwahl findet im November statt.
(Bericht von Andrew Chung; Geschrieben von Scot W. Stevenson; Redigiert von Hans Busemann; Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)