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Anlagenbauer Gea verdient operativ mehr - höhere Dividende geplant

07.03.2024
um 07:51 Uhr

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Anlagenbauer Gea hat im abgelaufenen Jahr dank geringerer Kosten operativ mehr verdient. "Das Jahr 2023 hat uns vor vielen Herausforderungen gestellt", sagte Konzernchef Stefan Klebert laut einer Mitteilung am Donnerstag. Trotzdem sei es dem Unternehmen gelungen, die wesentlichen Finanzkennzahlen erneut zu verbessern. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Restrukturierungsaufwand erhöhte sich 2023 im Jahresvergleich um 8,7 Prozent auf 774,3 Millionen Euro, wie der MDax-Konzern in Düsseldorf mitteilte. Damit traf der Konzern sowohl die eigenen Erwartungen als auch die der Branchenexperten.

Der Umsatz kletterte um vier Prozent auf 5,37 Milliarden Euro. Rechnet man Währungseffekte heraus, dann legten die Erlöse um 8,4 Prozent zu. Unter dem Strich ging der Nettogewinn unter anderem wegen eines höheren Ertragsteueraufwands um 2,2 Prozent auf 392,8 Millionen Euro zurück. Die Dividende soll von 95 Cent auf einen Euro je Aktie steigen. Hier hatten sich Analysten im Schnitt jedoch etwas mehr versprochen.

Vor dem Hintergrund des guten Auftragsbestandes sowie der aktuellen Geschäftsentwicklung erwartet Gea für das laufende Jahr ein organisches Umsatzwachstum von 2,0 bis 4,0 Prozent. Davon sollen 14,5 bis 14,8 Prozent als operatives Ergebnis (Ebitda-Marge vor Restrukturierungsaufwand) hängen bleiben./mne/stk

GEA Group AG

WKN 660200 ISIN DE0006602006