PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Donnerstag leicht nachgegeben. Dabei standen Autowerte wegen der US-Zollpolitik unter Druck, während Einzelhandelswerte mit Gewinnen aufwarteten. Der EuroStoxx 50
Außerhalb des Euroraums gab der britische FTSE 100
Nach einem Schreckmoment mit deutlichen Verlusten im frühen Handel fingen sich die Kurse der Autowerte zwar etwas, aber die Unsicherheit blieb. "Wer noch bis zuletzt gehofft hatte, US-Präsident Donald Trump würde mit den schon lange kolportierten 25 Prozent auf alle importierten Autos nur drohen, der wurde gestern mit der öffentlichkeitswirksam unterzeichneten 'Executive Order' eines Besseren belehrt", stellte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets fest. "Auch wenn damit das letzte Wort mit dem 'Dealmaker' im Weißen Haus noch nicht gesprochen sein dürfte, eine Eskalation im Handelsstreit der USA gegen den Rest der Welt ist es allemal."
Auch Finanzdienstleister standen unter Druck. Hier fielen Aktien des Schwergewichts UBS
Eher optischer Natur waren dagegen die Verluste des Pharmasektors. Aktien von Roche
Spitzenreiter waren indes die Einzelhandelswerte. Der Modehändler H&M