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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 04.04.2025 - 17.00 Uhr

04.04.2025
um 17:05 Uhr

ROUNDUP 4: China wehrt sich - Hohe Gegenzölle auf US-Produkte

PEKING - China wehrt sich mit hohen Gegenzöllen in dem von US-Präsident Donald Trump ausgelösten Handelskonflikt. Auf alle US-amerikanischen Waren werde nun ebenfalls ein zusätzlicher Zoll in Höhe von 34 Prozent erhoben, kündigte das Finanzministerium in Peking an.

ROUNDUP: US-Arbeitsmarkt bleibt sehr robust

WASHINGTON - Der US-Arbeitsmarktbericht ist im März uneinheitlich und immer noch sehr robust ausgefallen. So ist die Beschäftigtenzahl stärker als erwartet gestiegen, während gleichzeitig die Arbeitslosenquote etwas anzog, wie aus Zahlen des Arbeitsministeriums vom Freitag hervorgeht. Das zuletzt angekündigte heftige Zollpaket von US-Präsident Donald Trump spiegelte sich in den Daten noch nicht wider. Angesichts der jüngsten Zuspitzung im Zollkonflikt spielten die Daten an den Finanzmärkten kaum eine Rolle.

ROUNDUP: Ultimatum an Putin? Trump verliert laut Nato-Partnern Geduld

BRÜSSEL - Bei ihren Bemühungen um eine Waffenruhe in der Ukraine verlieren die USA nach Angaben aus Nato-Kreisen die Geduld mit Russland. Außenminister Marco Rubio machte bei einem Bündnistreffen in Brüssel deutlich, dass Präsident Donald Trump die aktuelle Hinhaltetaktik von Russlands Präsident Wladimir Putin vermutlich nicht mehr lange akzeptieren werde. Es gehe dabei eher um "Wochen als um Monate", ergänzte er nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen des Treffens.

IAB-Prognose: Arbeitslosigkeit steigt 2025 in allen Regionen

NÜRNBERG - Die Arbeitslosigkeit in Deutschland wird einer Prognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zufolge im Durchschnitt dieses Jahres in allen Regionen Deutschlands wachsen - im Osten mit einem Plus von 0,3 Prozentpunkten bei der Arbeitslosenquote etwas stärker als im Westen mit 0,2 Punkten. Bundesweit betrug die Arbeitslosenquote zuletzt 6,4 Prozent.

Arbeitnehmer im Handwerk: Gute Arbeitsbedingungen sichern

BERLIN - Die Arbeitnehmervertreter im Handwerk appellieren an Union und SPD, in der künftigen Koalition einen handlungsfähigen Staat und gute Arbeitsbedingungen zu sichern. In einer gemeinsamen Erklärung wenden sie sich damit gegen Reformforderungen des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, also der Arbeitgeberseite. Diese habe man "mit Verwunderung" zur Kenntnis genommen, heißt es in der Erklärung der von den Arbeitnehmern gestellten Vizepräsidenten der Handwerkskammern.

Öffentliches Defizit erneut bei mehr als 100 Milliarden Euro

WIESBADEN - Das öffentliche Finanzierungsdefizit ist im vergangenen Jahr erneut auf einen dreistelligen Milliardenbetrag angewachsen. Zusammengerechnet betrug das Minus bei den Kern- und Extrahaushalten von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung 104,4 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Es stieg im Vorjahresvergleich um 12,7 Milliarden Euro.

ROUNDUP: Auftragseingang in der Industrie tritt auf der Stelle

WIESBADEN - Für die auch durch die aggressive US-Zollpolitik unter Druck stehende deutsche Industrie bleibt die Lage angespannt. Im Februar ist der von Analysten erwartete Anstieg des Auftragseingangs um 3,4 Prozent im Monatsvergleich ausgeblieben. Stattdessen gab es bei den Bestellungen im Verarbeitenden Gewerbe keine Veränderung, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Allerdings war der Auftragsrückgang zu Beginn des Jahres nicht so stark gefallen, wie bisher bekannt.

US-Zölle erschüttern Afrika

MASERU/ANTANANARIVO/PRETORIA - Afrikanische Länder bereiten sich infolge der neuen US-Zölle auf einen wirtschaftlichen Schock vor. Viele Regierungen haben Sorge und Empörung bekundet.

ROUNDUP 2: Zähe Koalitionsgespräche - Union und SPD hoffen auf 'Schlusskurve'

BERLIN - Ein erfolgreicher Abschluss der zähen Koalitionsverhandlungen von Union und SPD ist trotz schrittweiser Fortschritte auch bei schwierigen Themen noch nicht absehbar. Gleichwohl ist die von CDU-Chef Friedrich Merz am Abend der Bundestagswahl geäußerte Forderung, bis Ostern einen fertigen Koalitionsvertrag unter Dach und Fach zu haben, noch machbar.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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