PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Die europäischen Börsen haben am ersten Handelstag des neuen Jahres an die starke Entwicklung des Vorjahres angeknüpft. Der EuroStoxx 50
Auch außerhalb des Euroraums gab es Rekorde. Der britische Leitindex FTSE 100
Marktteilnehmer rieten allerdings, den Brückentag in den noch laufenden Ferien mit traditionell dünnen Umsätzen nicht überzubewerten. "Institutionelle Anleger und die 'Big Boys' der Wall Street werden ihre Schreibtische wohl erst am kommenden Montag wieder voll besetzen", merkten die Experten des Brokers ActivTrades an. Zudem läuft im Januar auch mehr und mehr die Berichtssaison mit den Zahlen für das vergangene Jahr an.
Rohstoffaktien waren erneut gefragt. Sie schlossen damit ebenfalls an die starke Entwicklung im Vorjahr an. Die Preise für Gold und Silber hatten nach der Rally 2025 zum Start des neuen Handelsjahres weiter zugelegt. Der Preis für eine Feinunze Gold stieg am Freitagmorgen an der Börse in London um etwa 55 US-Dollar oder mehr als ein Prozent auf 4.374 Dollar. 2025 hatte sich Gold um knapp 65 Prozent verteuert und damit das höchste Jahresplus seit 1979 erzielt. Ölwerte profitierten von den gestiegenen Ölpreisen.
Noch besser entwickelten sich die Technologiewerte. Hier ragte das Schwergewicht ASML
Im Autosektor, der ebenfalls Gewinne verzeichnete, sind die Augen auf die anstehenden Absatzzahlen von Tesla
Verluste erlitten dagegen die Immobilienwerte. Der zinssensible Sektor reagierte damit auf den Anstieg der Renditen an den Anleihemärkten./mf/zb/mis