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Gespräche zur Ukraine mit Sicherheitsberatern fortgesetzt

03.01.2026
um 15:40 Uhr

KIEW (dpa-AFX) - In der ukrainischen Hauptstadt Kiew haben sich Sicherheitsberater aus mehreren Staaten erneut zu Verhandlungen über die Zukunft des von Russland angegriffenen Landes getroffen. "Ich hoffe, dass 2026 das Jahr des Friedens wird", sagte Chefunterhändler Rustem Umjerow Medien in Kiew zufolge. Bei Telegram veröffentlichte er auch Fotos von der Zusammenkunft. Gekommen seien Diplomaten und Sicherheitsberater aus 14 Staaten der EU und aus Kanada.

Per Video sei der US-Beauftragte Steve Witkoff zugeschaltet worden. Zudem seien die Nato und die EU vertreten, sagte Umjerow. Vor allem sollte es um weitere Vereinbarungen über die von Kiew geforderten Sicherheitsgarantien der USA und der Europäer gehen. Sie sollen für den Fall eines Waffenstillstands der Ukraine Schutz gewährleisten vor möglichen künftigen russischen Angriffen.

Auch politisch-militärische Fragen erörtert

Es sei in verschiedenen Blöcken um militärisch-politische Fragen, aber auch um die wirtschaftliche Entwicklung und den Wiederaufbau der Ukraine gegangen. Details nannte Umjerow nicht. Ziel des Treffens sei die Abstimmung über die Dokumente für einen künftigen Friedensvertrag, sagte Umjerow, der Sekretär des Rates für nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine ist.

Für diesen Montag hat Präsident Wolodymyr Selenskyj ein Treffen der Generalstabschefs der Verbündeten des Landes in Kiew angekündigt. Am Dienstag soll in Paris bei einem Gipfel der sogenannten Koalition der Willigen, zu der sich auch Deutschland zählt, über die Ergebnisse gesprochen werden.

Seit Wochen laufen die von US-Präsident Donald Trump angestoßenen Friedensverhandlungen intensiv. Russland sitzt bei den Terminen aber nicht mit am Verhandlungstisch. Moskau stellt für ein Ende seines Krieges eine Reihe von Maximalforderungen, die Kiew für inakzeptabel hält. Vor allem lehnt die Ukraine einen Abtritt ihrer von Russland beanspruchten Gebiete ab. Ein Ende des seit fast vier Jahren dauernden russischen Angriffskriegskrieges ist deshalb bisher nicht in Sicht./mau/DP/he