WASHINGTON (dpa-AFX) - Der dänische Windparkbetreiber Orsted hat im Streit mit der US-Regierung um den Stopp eines Projektes einen wichtigen Sieg vor einem US-Gericht errungen. So kann Orsted die Entwicklung seines Windparks Revolution Wind vor der Küste von Rhode Island wieder aufnehmen, urteilte US-Distrikt-Richter Royce C. Lamberth am Montag in Washington. Das Windparkprojekt, das Hunderttausende von Haushalten in Rhode Island und Connecticut mit Strom versorgen soll, würde "irreparablen Schaden nehmen", wenn die Arbeiten während des Rechtsstreits nicht fortgesetzt werden dürften, so der Richter. Der Windpark ist zu 90 Prozent fertiggestellt.
Am 22. Dezember hatte das US-Innenministerium unter Berufung auf nationale Sicherheitsbedenken eine 90-tägige Aussetzung von fünf Windparkprojekten an der Ostküste angeordnet. Dies löste mehrere Rechtsstreitigkeiten aus. US-Präsident Donald Trump gilt als entschiedener Windkraftgegner und setzt auf fossile Brennstoffe./nas