FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien von Symrise
Analyst Edward Hockin von der US-Bank JPMorgan lobte den Aktienrückkauf, in dem er eine sinnvolle Verwendung der verfügbaren Bilanzmittel sieht. Ranulf Orr von der Citigroup sieht darin angesichts der niedrigen Bewertung ein Indiz dafür, dass das Management die Interessen der Anleger im Blick hat. Vorgesehen ist im Volumen von bis zu 400 Millionen Euro. Laut Virginie Boucher-Ferte von der Deutschen Bank spiegelt dies die Zuversicht des Unternehmens wider, dass die größten geschäftlichen Herausforderungen weitgehend bewältigt sind.
Den Verkauf des Geschäfts mit Terpenen wertet Citigroup-Fachmann Orr positiv, da einige Investoren bislang daran gezweifelt hätten, dass das Management dafür einen Käufer finden könne. Damit werde ein kapitalintensiver und zyklischer Geschäftsbereich aus dem Portfolio entfernt. Die Gespräche seien fortgeschritten, hatte Symrise am Vorabend nach Börsenschluss mitgeteilt. Thomas Schulte-Vorwick vom Bankhaus Metzler glaubt, dass die Veräußerung das Umsatzwachstum und die Margenstruktur des Konzerns verbessert.
Die Deutsche-Bank-Expertin Boucher-Ferte sieht Symrise an einem Wendepunkt nach der Abwertung der Aktien, die 2025 der mit einem Jahresminus von rund einem Drittel der schwächste Dax-Wert waren./tih/mis/stk