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USA: Private Einkommen steigen etwas weniger als erwartet

22.01.2026
um 16:25 Uhr

WASHINGTON (dpa-AFX) - In den USA sind die privaten Einkommen im November etwas weniger gestiegen als erwartet. Zum Vormonat legten sie um 0,3 Prozent zu, wie das Handelsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Anstieg um 0,4 Prozent gerechnet. Die privaten Konsumausgaben legten wie erwartet um 0,5 Prozent zu.

Zahlen für den Monat Oktober wurden nicht erhoben. Grund war die vorübergehende Schließung von Bundesbehörden (Shutdown) im vergangenen Jahr.

Der PCE-Deflator der persönlichen Konsumausgaben, eine Kennzahl zur Preisentwicklung, lag bei 2,8 Prozent. Die Kernrate, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Nahrungsmittel herausgerechnet werden, lag ebenfalls bei 2,8 Prozent. Volkswirte hatten dies jeweils prognostiziert.

Der PCE-Index ist das bevorzugte Preismaß der US-Notenbank Fed und wird daher an den Finanzmärkten stark beachtet. Die Notenbank strebt eine Inflationsrate von zwei Prozent an. Zuletzt hatte die Fed im Dezember den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte gesenkt. In diesem Jahr werden am Markt weiter sinkende Zinsen erwartet, wobei in den ersten Monaten des Jahres eher nicht mit einem Zinsschritt gerechnet wird./jsl/jkr/he