dpa-AFX Compact

Weitere Tote in US-Extremwinter

26.01.2026
um 10:25 Uhr

NEW YORK (dpa-AFX) - Beim winterlichen Unwetter in den USA sind weitere Menschen ums Leben gekommen. Die Zeitung "USA Today" berichtete unter Berufung auf örtliche Behörden von mindestens 13 Toten in fünf US-Bundesstaaten seit dem Wochenende, der Sender CNN von mindestens elf. Die in den US-Medien genannten Zahlen schwankten, je nachdem, wie eindeutig die Todesursachen mit dem Extrem-Winter in Zusammenhang gebracht wurden, der weite Teile Nordamerikas in Griff hat.

Als vermutlich erfroren galten demnach fünf Menschen, die laut New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani am Wochenende in der Millionenmetropole tot im Freien gefunden wurden. Eine offizielle Todesursache wurde jedoch bisher nicht festgestellt.

Tod durch Unterkühlung galt auch in den Fällen von drei Menschen in den US-Bundesstaaten Kansas, Michigan und Texas laut Behörden als wahrscheinlich. Deren Leichen wurden - teils nach stundenlanger Suche
- jeweils in eisiger Kälte gefunden.

Bereits am Sonntag hatte die zuständige Gesundheitsbehörde im Caddo Parish im Bundesstaat Louisiana den Tod zweier Männer an Unterkühlung gemeldet.

Verkehrsunfälle bei Glätte - Schlittenfahrt endet tragisch

Eisglätte und Sturm führten vielerorts zu schweren Verkehrsunfällen und Massenkarambolagen. In den südlichen Bundesstaaten Texas und Tennessee starben dabei mindestens zwei Menschen. In Tennessee meldeten die Behörden insgesamt drei Tote in Verbindung mit dem Wetter, wobei unklar war, inwiefern die Zahl der Behörden den Verkehrstoten einschloss.

Zu den Opfern des harschen Winters zählte "USA Today" zudem einen 17-Jährigen im Bundesstaat Arkansas, der sich von einem Quadfahrzeug auf einem Schlitten hatte ziehen lassen und dabei gegen einen Baum prallte. Der Jugendliche erlag nach Angaben des Sheriff-Büros noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.

Einer der verheerendsten Winterstürme der vergangenen Jahre hat in vielen Regionen der USA den Alltag mit Stromausfällen, gestrichenen Flügen und geschlossenen Schulen weitgehend lahmgelegt. Auch in den nächsten Tagen bleibt es in der Region eiskalt./juw/DP/jha