VERNIER (dpa-AFX) - Der Aromen- und Duftstoffhersteller Givaudan
Das Unternehmen begründete die Entwicklung mit einer breiten Nachfrage in allen Regionen und Geschäftsbereichen sowie mit Preisanpassungen zur Kompensation gestiegener Kosten.
Das operative Ergebnis (Ebitda) sank dennoch um 0,8 Prozent auf 1,75 Milliarden Franken, die entsprechende Marge auf 23,4 Prozent nach 23,8 Prozent im Vorjahr.
Der Überschuss lag bei 1,07 Milliarden Franken - das sind 1,7 Prozent weniger als im Jahr davor. Die Aktionäre können sich dennoch auf eine Dividende von 72,00 Franken je Aktie freuen - das sind 2 Franken mehr als im Vorjahr.
Für das laufende Geschäftsjahr nennt das Unternehmen jeweils keine konkrete Zielsetzung. Die mittelfristigen Ziele bleiben jedoch unverändert: Givaudan hatte im August für den neuen Fünfjahreszyklus von 2026 bis 2030 ein organisches Umsatzwachstum von mindestens 4 bis 6 Prozent pro Jahr in Aussicht gestellt.
Der neue Zyklus geht auch mit einem Wechsel an der Konzernspitze einher. Ab März übernimmt Christian Stammkoetter vom langjährigen Konzernchef Gilles Andrier, der das Amt des Verwaltungsratspräsidenten übernimmt. Givaudan hatte die Personalie zusammen mit der neuen Zielsetzung im Sommer kommuniziert. Stammkoetter war zuvor als Manager beim französischen Nahrungsmittelkonzern Danone