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EQS-News: Fehlstart ins neue Jahr - Druck auf verkehrs- und klimapolitische Kurskorrektur steigt weiter (deutsch)

03.02.2026
um 08:33 Uhr

Fehlstart ins neue Jahr - Druck auf verkehrs- und klimapolitische Kurskorrektur steigt weiter

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auto-schweiz / Schlagwort(e): Monatszahlen
Fehlstart ins neue Jahr - Druck auf verkehrs- und klimapolitische
Kurskorrektur steigt weiter

03.02.2026 / 08:33 CET/CEST

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Neue Personenwagen Januar 2026

Bern, 3. Februar 2026

Das Auto-Jahr 2026 beginnt mit einem Fehlstart: Gerade einmal etwas mehr als
14'000 neue Personenwagen sind im Januar in der Schweiz und im Fürstentum
Liechtenstein immatrikuliert worden. Damit wurde das bereits tiefe
Marktniveau aus dem Vorjahr um 5,1 Prozent unterschritten. Damit setzt sich
die Überalterung der Schweizer Autoflotte fort, und die Klimaziele werden
unerreichbar. Eine rasche verkehrs- und klimapolitische Kurskorrektur ist
dringend notwendig.

Der Schweizer Markt für neue Personenwagen ist sehr schwach ins Jahr 2026
gestartet. Die 14'027 Neuzulassungen entsprechen einem Minus von 5,1 Prozent
gegenüber Januar 2025 und markieren den schlechtesten Zulassungsmonat in
diesem Jahrhundert. Auffällig ist die Diskrepanz zum starken Vormonat
Dezember. Gegenüber Dezember 2025 gingen die Neuzulassungen im Januar 2026
im Vergleich um 47,6% oder knapp die Hälfte zurück. Rückläufige Januarzahlen
bei den Personenwagen sind zwar eine typische Gegenbewegung zum
Jahresendgeschäft, aber die CO2-Überregulierung verstärkt diese
Marktverzerrung markant. Das lässt sich an den BEV-Neuzulassungen gut
ablesen: Im Januar 2026 wurden mit 2'913 Fahrzeugen zwei Drittel oder 66
Prozent weniger BEV in Verkehr gesetzt als im Dezember 2025 (8'584).

Die Schweizer Autoimportwirtschaft und die Händler und Garagisten hatten im
Dezember alles unternommen, um die CO2-Sanktionen zu vermeiden oder zu
minimieren. Dadurch kam es im Jahresendgeschäft zu unnatürlichen Effekten.
Die Januarzahlen sind grundsätzlich nur bedingt aussagekräftig für den
weiteren Jahresverlauf, aber das Minus von fünf Prozent gegenüber dem
Vorjahr macht deutlich, dass für die CO2-Rahmenordnung dringender
Anpassungsbedarf besteht. Peter Grünenfelder, Präsident von auto-schweiz,
sagt: «Bundesrat und Parlament sind angesichts dieser Zahlen mehr denn je
gefordert, die CO2-Rahmenbedingungen rasch anzupassen und die Klima- und
Verkehrspolitik endlich an der Markrealität auszurichten, um weitere Schäden
zulasten von Autowirtschaft, KMU und privaten Haushalten zu vermeiden.
Ansonsten setzt sich die Überalterung des Schweizer Fahrzeugbestands
unvermindert fort und die klimapolitischen Ziele verkommen zur unbezahlbaren
und wirtschaftlich höchst schädlichen Utopie.»

Die detaillierten Zahlen nach Marken stehen auf www.auto.swiss zur
Verfügung. Die Auswertungen von auto-schweiz basieren auf Erhebungen des
Bundes, die Daten sind möglicherweise vorläufig und nicht abgeschlossen.

Medienmitteilung als PDF Download

Immatrikulationen neuer Personenwagen (CH + FL) nach Marken, Januar 2026

Immatrikulationen neuer Personenwagen (CH + FL) der vergangenen 13 Monate
Januar 2026

Weitere Auskünfte:
Frank Keidel
Mediensprecher
T 076 399 69 06
frank.keidel@auto.swiss

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https://eqs-news.com/?origin_id=a6d6cf29-00d2-11f1-8534-027f3c38b923&lang=de

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