Italien: Inflation fällt auf tiefsten Stand seit Herbst 2024
ROM (dpa-AFX) - In Italien hat sich zu Beginn des Jahres abgeschwächt. Die nach europäischem Standard erhobenen Verbraucherpreise (HVPI) legten im Januar auf Jahressicht um 1,0 Prozent zu, wie das Statistikamt Istat am Mittwoch in Rom nach einer ersten Schätzung mitteilte. Im Dezember hatte die Teuerung 1,2 Prozent betragen.
Die Jahresrate für Januar ist die niedrigste seit Herbst 2024. Volkswirte hatten mit einem Rückgang der Inflation gerechnet. Sie waren aber von einem stärkeren Dämpfer bei der Preisentwicklung ausgegangen und hatten im Schnitt eine Jahresrate von nur 0,8 Prozent erwartet.
Im Monatsvergleich gingen die Verbraucherpreise zum Jahresbeginn um 1,0 Prozent zurück. Dies ist etwas weniger als Ökonomen erwartet hatten.
Die italienische Inflationsrate liegt deutlich unter dem Inflationsziel der Europäischen Zentralbank. Die Notenbank strebt auf mittlere Sicht eine Rate von zwei Prozent für den gesamten Währungsraum an. Zeitgleich zu den italienischen Preisdaten hat das europäische Statistikamt Eurostat für die Eurozone eine Inflationsrate von 1,7 Prozent im Januar gemeldet./jkr/jsl
In December 2025, the Italian harmonized index of consumer prices (HICP) increased by 0.2% compared with the previous month and by 1.2% on annual basis (from +1.1% in November), confirming the flash estimate. In 2025 the average annual rate of change of HICP was +1.7% (+1.1% in 2024).
On average, in 2025, inflation measured by HICP had a larger impact on households with lower purchasing power (from +0.1% in 2024 to +1.7%) than on households with greater purchasing power (from +1.6% in 2024 to +1.7%).
https://www.istat.it/en/press-release/consumer-prices-december-2025/