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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 04.02.2026 - 17.15 Uhr

04.02.2026
um 17:20 Uhr

ROUNDUP/Eurozone: Inflationsrate fällt auf 1,7 Prozent

LUXEMBURG - In der Eurozone ist die Inflationsrate wie erwartet weiter zurückgegangen. Im Januar stiegen die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 1,7 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg nach einer ersten Schätzung mitteilte. Volkswirte hatten dies im Schnitt erwartet. Es ist die niedrigste Inflationsrate seit September 2024. Im Dezember 2025 hatte die Rate noch bei 2,0 Prozent gelegen.

USA: Beschäftigung in der Privatwirtschaft steigt weniger als erwartet - ADP

WASHINGTON - Die Zahl der Beschäftigten in der Privatwirtschaft der USA ist im Januar weniger als erwartet gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat legte ihre Anzahl um 22.000 zu, wie der Arbeitsmarktdienstleister ADP am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt einen stärkeren Anstieg um 45.000 Stellen erwartet.

USA: Stimmung der Dienstleister bleibt stabil

TEMPE - Die Stimmung im Dienstleistungssektor der USA hat sich im Januar stabilisiert. Der Einkaufsmanagerindex des Instituts for Supply Management (ISM) verharrte bei 53,8 Punkten, wie das Institut am Mittwoch in Tempe mitteilte. Volkswirte hatten hingegen im Schnitt mit einem Rückgang auf 53,5 Punkte gerechnet.

USA wollen Handelsallianz für wichtige Mineralien gründen

WASHINGTON - Die Vereinigten Staaten wollen trotz internationaler Spannungen mit ihren Verbündeten eine Handelsallianz für seltene Erden und andere wichtige Mineralien aufbauen und damit die Abhängigkeit zu China verringern. Durch Zölle und Preisuntergrenzen solle verhindert werden, dass Peking die Märkte mit Rohstoffen zum Dumpingpreis überschwemmt und so Konkurrenten unterbietet, sagte US-Vizepräsident JD Vance. Der "Handelsblock" solle die US-Wirtschaft stärken und zugleich die Produktion im gesamten Bündnisraum ausweiten.

ROUNDUP: Stabile Aufträge hellen Stimmung im Maschinenbau auf

FRANKFURT - Die stabile Auftragslage lässt die deutsche Maschinenbauindustrie auf eine konjunkturelle Trendwende hoffen. Nach drei Jahren mit teils deutlichen Rückgängen sind im vergangenen Jahr preisbereinigt genauso viele Bestellungen eingegangen wie im Jahr zuvor, berichtet der Branchenverband VDMA in Frankfurt.

Eurozone: Stärkster Rückgang der Erzeugerpreise seit über einem Jahr

LUXEMBURG - In der Eurozone sind die Erzeugerpreise im Dezember erneut gefallen. Sie gingen im Jahresvergleich um 2,1 Prozent zurück, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten dies im Schnitt erwartet. Es ist der fünfte Preisdämpfer in Folge und der stärkste Rückgang seit Oktober 2024. Im Vormonat waren die Preise um revidiert 1,4 Prozent im Jahresvergleich gefallen.

ROUNDUP/Eurozone: Stimmung der Dienstleister trübt sich weiter ein

LONDON - Die Stimmung der Dienstleister in der Eurozone hat sich zu Beginn des Jahres weiter verschlechtert. Der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex fiel im Januar um 0,8 Punkte auf 51,6 Punkte, wie S&P am Mittwoch in London nach einer zweiten Schätzung mitteilte. In einer ersten Schätzung war nur ein Rückgang auf 51,9 Punkte ermittelt worden.

ROUNDUP/Stärkere Tarifbindung verhindert?: DGB attackiert Ministerin Reiche

BERLIN - Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) wirft der CDU-geführten Bundesregierung vor, die Stärkung der Tarifbindung in Deutschland zu verzögern. Am Mittwoch sollte im Bundeskabinett der nationale Aktionsplan zur Förderung von Tarifverhandlungen beschlossen werden. "Das wurde zum nunmehr vierten Mal auf Drängen von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) von der Tagesordnung genommen", sagte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell dem "Tagesspiegel". "Das ist ein Skandal."

EU-Staaten einigen sich auf Konditionen für Ukraine-Darlehen

BRÜSSEL - Die EU-Staaten haben sich nach schwierigen Verhandlungen auf die Konditionen für das neue riesige EU-Darlehen für die Ukraine verständigt. Die in Brüssel erzielte Einigung sieht vor, dass die Ukraine mit dem Geld nur dann Rüstungsgüter in Ländern wie den USA kaufen können soll, wenn diese auf dem europäischen Binnenmarkt und in der Ukraine entweder gar nicht oder nicht zeitnah verfügbar sind, wie die derzeitige zyprische EU-Ratspräsidentschaft mitteilte. Für das Nicht-EU-Land Großbritannien ist eine Sonderregelung geplant.

Ifo: Europageschäft macht deutscher Autoindustrie Hoffnung

MÜNCHEN - Die deutsche Autoindustrie sieht weniger pessimistisch in die Zukunft. Der Geschäftsklimaindex für die Branche ist im Januar um 0,2 Punkte auf jetzt minus 19,6 gestiegen. Treiber waren die Geschäftserwartungen, die sich um 2,8 Punkte verbesserten, die aktuelle Lage wird dagegen um 2,5 Punkte negativer bewertet als bei der vorigen Umfrage im Dezember. Die Nachfrage aus dem Euroraum wirke für die Autoindustrie als "stützende Kraft", sagte Ifo-Expertin Anita Wölfl.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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