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Wacker Neuson verfehlt Margenziel und erwartet 2026 moderates Wachstum

10.02.2026
um 19:45 Uhr

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Baumaschinenhersteller Wacker Neuson hat wegen höherer Kosten sowie Abschreibungen seine Ergebniserwartung für das vergangene Jahr verfehlt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg zwar von 123 Millionen auf 132 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstagabend anhand vorläufiger Zahlen mitteilte. Die entsprechende Marge legte um 0,5 Prozentpunkte auf 6,0 Prozent zu. Wacker Neuson hatte zuletzt 6,5 bis 6,8 Prozent als Ziel ausgegeben.

Wacker Neuson begründete dies mit zusätzlichen Rechts- und Beratungskosten im Zusammenhang mit den Übernahmegesprächen mit Doosan Bobcat sowie Rückstellungen und Abschreibungen im Schlussquartal. Darum bereinigt hätte die Marge bei 6,5 Prozent gelegen. Der Umsatz lag mit 2,2 Milliarden Euro nahezu auf Vorjahresniveau und damit in der Mitte der vom Unternehmen ausgegebenen Prognosespanne.

Für das neue Geschäftsjahr erwartet Wacker Neuson eine weitere Verbesserung des operativen Geschäfts, positive Impulse aus Infrastruktur- und Modernisierungsprogrammen in Europa sowie trotz anhaltender US-Zölle eine solide Nachfrage in Nordamerika. Der Umsatz dürfte daher "moderat" steigen, bei der Ebit-Marge geht der Konzern von einer weiteren Verbesserung aus.

Die Wacker-Aktie gab im nachbörslichen Geschäft auf der Handelsplattform Tradegate zuletzt um knapp ein Prozent nach. Die endgültigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2025 sowie eine detaillierte Prognose für das Geschäftsjahr 2026 will der Konzern am 26. März 2026 veröffentlichen./nas/he

Wacker Neuson SE

WKN WACK01 ISIN DE000WACK012