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OTS: ManpowerGroup Deutschland GmbH / Zwischen Karriere und ...

16.02.2026
um 07:39 Uhr

Zwischen Karriere und Selbstverwirklichung / Jüngere Beschäftigte in
Deutschland wollen vorankommen / ManpowerGroup Global Talent Barometer
2026 (FOTO)
Frankfurt am Main (ots) -

- Angehörige der Gen Z verfolgen eine ambitioniertere Karriereplanung als andere
Generationen
- Jeder Zweite unter 28 Jahren strebt eine Führungsposition an
- Ein Viertel der Gen Z fürchtet, dass KI oder andere Technologien sie ersetzen
könnte

Deutschlands Arbeitskräfte stehen zwischen Sicherheitsbedürfnis und dem Wunsch
nach Sinn - und die Gen Z setzt überraschende Akzente. Die aktuelle
Zusatzbefragung zum Global Talent Barometer der ManpowerGroup zeigt: Während
finanzielle Stabilität für die Mehrheit der Beschäftigten der wichtigste Faktor
im Berufsleben bleibt, definiert die jüngste Generation ihren Antrieb zunehmend
über persönliche Interessen, Selbstverwirklichung und langfristige Perspektiven.

Sicherheit, Sinn und Perspektive bleiben zentrale Motivatoren - bis hin zur
Akzeptanz schlechter bezahlter Jobs

Die Zusatzbefragung liefert ein umfassendes Bild der Arbeitsmotive in
Deutschland. Ganz oben steht der Wunsch nach finanzieller Sicherheit: 73 Prozent
der Befragten geben an, dass ihnen ein Einkommen, das einen komfortablen
Lebensstil ermöglicht, am wichtigsten sei. Zugleich stellt ein Großteil der
Beschäftigten die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben über den beruflichen
Aufstieg (64 Prozent).

Mehr als jeder Dritte (37 Prozent) gibt an, nur zu arbeiten, um zu überleben -
mit deutlichen Unterschieden zwischen den Generationen: Dieser Aussage stimmen
49 Prozent der Angehörigen von Gen Z zu, 41 Prozent der Millennials, 32 Prozent
der Gen X-ler und 22 Prozent der Babyboomer stimmen dieser Aussage zu.

Ein weiterer Hinweis auf veränderte Lebensmodelle: 64 Prozent der Gen Z arbeiten
vorrangig, um ihre persönlichen Interessen und Hobbies zu finanzieren - acht
Prozentpunkte über dem Durchschnitt. Zudem würden 44 Prozent dieser Altersgruppe
sinnstiftende, interessante Jobs auch dann annehmen, wenn sie schlecht bezahlt
sind. Über alle Generationen hinweg liegt dieser Wert bei lediglich 28 Prozent.

Karriere statt Komfortzone: Die Gen Z tritt deutlich ambitionierter auf

Trotz des starken Wunsches nach Sicherheit und Sinnstiftung verlieren Ambitionen
keineswegs an Bedeutung: 43 Prozent der Befragten möchten ihre berufliche
Entwicklung aktiv vorantreiben und 41 Prozent streben langfristig
Führungsverantwortung an. Besonders die Gen Z zeigt eine klare
Karriereorientierung - deutlich stärker als ältere Generationen: 65 Prozent der
18- bis 28-Jährigen geben an, dass es ihnen wichtig sei, beruflich so weit wie
möglich aufzusteigen. Jeder Zweite in dieser Altersgruppe (50 Prozent) strebt
eine Führungsposition an. Im Vergleich dazu geben 47 Prozent der Millennials und
nur 32 Prozent der Generation X an, dass ihnen der berufliche Aufstieg ähnlich
wichtig ist. Damit ist die jüngste Generation im deutschen Arbeitsmarkt deutlich
ehrgeiziger, als gängige Vorurteile es vermuten lassen.

"Die Ergebnisse zeigen, dass die Gen Z bereit ist, Verantwortung zu übernehmen -
aber nicht um jeden Preis", sagt Iwona Janas, Country Manager der ManpowerGroup
Deutschland. "Unternehmen stehen vor der Aufgabe, Führungsrollen so zu
gestalten, dass sie Entwicklung ermöglichen, ohne Überlastung zu erzeugen."

Der Blick auf die Motive zeigt ein differenziertes Bild: Rund die Hälfte der Gen
Z (47 Prozent) begründet den Wunsch nach einer Führungsrolle mit der Aussicht
auf ein höheres Einkommen. 41 Prozent erwarten zusätzliche
Entwicklungsmöglichkeiten, 36 Prozent wünschen sich größeren Einfluss.

Gleichzeitig zeigt die Befragung, warum viele den Schritt in die Führung bewusst
meiden: Druck und Verantwortung schrecken jeweils 51 Prozent aller Befragten ab,
ein Viertel (25 Prozent) hat grundsätzlich keine Freude an
Personalverantwortung. Führung ist aus Sicht vieler junger Beschäftigter also
keineswegs unattraktiv, sie wird jedoch an realistische Bedingungen geknüpft.

Sorgen um die Zukunft: KI verstärkt Unsicherheiten

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Einführung von KI und anderer Technologien
blickt vor allem die jüngste Generation mit gemischten Gefühlen in die Zukunft.
Ein Viertel der Gen Z fürchtet, durch neue Technologien ersetzt zu werden.

"Beschäftigte wollen heute sowohl Sicherheit als auch Perspektive", betont
Janas. "Erfolgreiche Unternehmen werden diejenigen sein, die beide Erwartungen
zusammenbringen und individuelle Entwicklung im Sinne ihrer Mitarbeitenden
fördern."

Weitere Informationen und die vollständigen Ergebnisse der Studie zum Download
finden Sie unter: Global Talent Barometer 2026 (https://www.manpowergroup.de/-/m
edia/project/manpowergroup/manpowergroup/manpowergroup-germany/studien_pdf/globa
l-talent-barometer/mpg-global-talent-barometer-2026-deutschlandreport.pdf)

Über das Global Talent Barometer : Das ManpowerGroup Global Talent Barometer
misst Faktoren wie Well-Being, Zufriedenheit im Job (Job Satisfaction) und
Zuversicht im Job (Confidence) von Beschäftigten weltweit in drei Einzelindizes
und einem Gesamtindex. Das Global Talent Barometer stützt sich auf unabhängige
Umfragen und statistisch signifikante Stichproben, um ein leistungsstarkes
Instrument zu schaffen, das ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse von
Arbeitnehmenden auf der ganzen Welt bietet. Ziel der Studie ist es, die Zukunft
der Arbeit durch ein besseres Verständnis der heutigen Schlüsselfaktoren für
Arbeitsstimmung zu verbessern. Methodik: Die Umfrageergebnisse stammen von
13.918 Beschäftigten in 19 Ländern (davon Deutschland 1.017) zwischen dem 1.
September und dem 1. Oktober 2025. Alle Daten wurden auf die Verteilung der
Beschäftigten nach Geschlecht, Alter und Region gewichtet, wobei alle Länder die
gleiche Gewichtung erhielten. Befragte Länder : Australien, Kanada, Frankreich,
Deutschland, Indien, Israel, Italien, Japan, Malaysia, Mexiko, Niederlande,
Norwegen, Polen, Singapur, Spanien, Schweden, Schweiz, Vereinigtes Königreich
(UK) und Vereinigte Staaten (US).

Über die ManpowerGroup Deutschland: Mit rund 7.000 Mitarbeitenden zählt die
ManpowerGroup zu den größten Personaldienstleistern in Deutschland. Unter dem
Dach der Unternehmensgruppe agieren die Gesellschaften Manpower, Experis, Talent
Solutions sowie spezialisierte Einzelmarken. Die ManpowerGroup ist Pionier der
Zeitarbeit und hat das Modell der Arbeitnehmerüberlassung erfunden. Mittlerweile
ist das Unternehmen seit 75 Jahren für Bewerber*innen und Unternehmen am Markt
aktiv und setzt Branchenstandards. Die ManpowerGroup unterstützt Unternehmen bei
ihrer Transformation in der sich stetig und rasant wandelnden Welt der Arbeit
und stellt umfassende Lösungen für das Rekrutieren, Entwickeln und Managen der
für den nachhaltigen Erfolg notwendigen Fachkräfte bereit. In Deutschland ist
die ManpowerGroup seit 1965 tätig und gehört zu der amerikanischen
ManpowerGroup(TM).

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Dr. Katrin Luzar
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E-Mail: presse@manpower.de

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