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Back Market erzielt 2025 weltweit einen Bruttowarenumsatz von 3,5
Milliarden US-Dollar / In Deutschland zeigt der Refurbished-Marktplatz
ein Umsatzwachstum von 58 % (FOTO)
Paris, Frankreich (ots) - Back Market hat seine Ergebnisse für 2025 bekannt
gegeben und das Jahr mit einem weltweiten Bruttowarenwert von mehr als 3,5
Milliarden US-Dollar abgeschlossen, was einem Wachstum von 32 % gegenüber dem
Vorjahr entspricht. Das Unternehmen verzeichnete außerdem den erfolgreichsten
Black Friday seiner Geschichte mit einem Wachstum von 41 % gegenüber dem
Vorjahr.
"Diese Zahlen sind wichtig, weil sie zeigen, dass refurbished Produkte keine
Randerscheinung oder experimentelle Kategorie mehr sind", sagt Thibaud Hug de
Larauze , Mitgründer und CEO von Back Market . "Es funktioniert als
Geschäftsmodell in großem Maßstab und über verschiedene Märkte hinweg. Das ist
es, was das Team von Back Market in den vergangenen zehn Jahren aufgebaut hat."
Das Wachstum im Jahr 2025 wurde durch mehrmalige Käufe, eine Erweiterung der
Produktpalette und ein steigendes Verbrauchervertrauen in generalüberholte
Geräte über Smartphones hinaus, darunter Laptops, Tablets, Spielekonsolen und
Audioprodukte, angetrieben. In allen Märkten entscheiden sich Verbraucher:innen
zunehmend bewusst für bewährte Geräte der letzten Generationen, anstatt auf die
neuesten Hardware-Versionen zurückzugreifen.
Europa beweist: Refurbished ist kein Nischenthema mehr
Europa ist die Region, in der Back Market am stärksten etabliert ist, in der
generalüberholte Elektronikgeräte für Verbraucher:innen bereits eine
normalisierte Wahl darstellen und in der die Wechselzyklen von Geräten
standardmäßig länger sind. Das Unternehmen sieht Europa als lebenden Beweis
dafür, wie sich die Kategorie entwickelt, wenn Vertrauen, Infrastruktur und
Verbrauchererwartungen vollständig etabliert sind.
Besonders deutlich zeigt sich diese Dynamik auch in Deutschland: Hier steigerte
Back Market das gehandelte Warenvolumen (GMV) und den Umsatz im Jahresvergleich
um 58 %. Seit 2016 haben sich bereits über zwei Millionen Menschen in
Deutschland für Refurbished entschieden. In Deutschland verzeichnete Back Market
2025 einen Anstieg der Neukund:innen um 68 % gegenüber 2024. Der Trend ist
generationsübergreifend: 28 % der Erstkäufer:innen sind unter 35 Jahre alt, 38 %
zwischen 35 und 55 Jahre, 34 % über 55 Jahre. Besonders gefragt waren 2025
Smartphones, Küchengeräte und Unterhaltungselektronik. Zugleich legten
Eismaschinen und Videoprojektoren deutlich an Beliebtheit zu.
In Frankreich, dem ersten Markt von Back Market, der vor mehr als einem
Jahrzehnt gestartet wurde, erzielte das Unternehmen eine EBITDA-Marge von 35 %
und hat inzwischen auch auf globaler Ebene die EBITDA-Gewinnschwelle erreicht.
Nachholbedarf bei Refurbished-Wandel in den USA
Die Vereinigten Staaten hingegen befinden sich noch in einem früheren Stadium,
entwickeln sich jedoch gemessen am GMV zu einem der größten Märkte von Back
Market. Im Jahr 2025 wuchsen die wichtigsten US-Testmärkte um mehr als 40
Prozentpunkte schneller als der Gesamtdurchschnitt des Unternehmens, was auf
eine mögliche Beschleunigungsphase hindeutet.
Back Market sieht einen Teil dieser Veränderung eher als strukturell denn als
zyklisch an. Da künstliche Intelligenz und cloudbasierte Systeme in großem
Maßstab zum Einsatz kommen, werden Innovationen zunehmend durch Software,
Plattformen und Netzwerke statt durch Hardware-Upgrades vorangetrieben. Geräte
fungieren zunehmend als dauerhafte Zugangspunkte zu Informationen, die an
anderer Stelle im System bereitgestellt werden, wodurch die Notwendigkeit
häufiger Ersatzanschaffungen sinkt.
"Es geht nicht darum, dass elektronische Geräte grundsätzlich weniger wichtig
werden", sagt Joy Howard, Chief Marketing Officer bei Back Market . "Sie sind
auf eine andere Weise relevant. Wenn Intelligenz, Sicherheit und
Leistungsfähigkeit aus der Cloud kommen, werden eine längere Nutzungsdauer von
Geräten und sinnvollere Upgrade-Zyklen zu einem Merkmal guten Systemdesigns und
nicht zu einem Kompromiss."
Dieser Wandel zeigt sich allmählich auch im Verbraucherverhalten in den USA.
Back Market berichtet, dass ältere, bewährte Modelle auf dem Marktplatz durchweg
besser abschneiden als neuere Modelle, und dass Nicht-Smartphone-Kategorien
mittlerweile rund 40 % des Bruttowarenwerts (GMV) in den USA ausmachen. Fast 50
% der Verbraucher:innen der Generation Z geben an, dass ihr nächstes Smartphone
ein generalüberholtes Gerät sein wird, was auf eine generationsbedingte
Neudefinition von Wert und Leistung hindeutet.
Mit Blick auf das Jahr 2026 plant Back Market, die Zusammenarbeit mit
Branchenführern, Partnern und politischen Entscheidungsträgern durch globale und
lokale Treffen und Partnerschaften zu vertiefen, darunter Diskussionen auf dem
Mobile World Congress, die sich darauf konzentrieren, wie KI,
Cloud-Infrastruktur und Langlebigkeit die Geräteökonomie neu gestalten.
"International ist refurbished längst etabliert", so Hug de Larauze .
"Entscheidend wird nun sein, wie schnell die USA nachziehen."
Pressekontakt:
Medienbüro Back Market
Schröder+Schömbs PR
Michaela Grouls
mailto:backmarket@schroederschoembs.com
Tel: +49 30 3499 6449 7
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