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Einführung des neuen Dialysegeräts bremst Fresenius Medical Care in 2026

24.02.2026
um 07:23 Uhr

BAD HOMBURG (dpa-AFX) - Nach einem Gewinnsprung 2025 dürfte sich die Dynamik beim Dialyseanbieter Fresenius Medical Care (FMC) Medicaldeutlich verlangsamen. Konzernchefin Helen Giza schließt für das bereinigte operative Ergebnis 2026 sowohl einen Zuwachs als auch einen Rückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich zu konstanten Wechselkursen nicht aus. Grund ist vor allem die Einführung eines moderneren Dialysegerätes in den USA, die zu Buche schlägt, wie das Dax-Unternehmen am Dienstag in Bad Homburg mitteilte.

Im vergangenen Jahr war diese Kennziffer noch - auch dank des laufenden Sparprogramms - um 23 Prozent auf 2,21 Milliarden Euro angezogen, währungsbereinigt lag das Plus im Vergleich zum Vorjahr bei 27 Prozent. Damit übertraf der Konzern die Erwartungen von Analysten leicht. Unter dem Strich schnellte das Konzernergebnis nominal um 82 Prozent auf 978 Millionen Euro in die Höhe. Die Aktionäre sollen für 2025 eine leicht auf 1,49 Euro erhöhte Dividende erhalten. Seinen Umsatz hatte FMC im vergangenen Jahr zu konstanten Wechselkursen um 5 Prozent auf gut 19,6 Milliarden Euro steigern können - ungefähr auf diesem Niveau soll auch 2026 der Erlös abseits der Währungseffekte herauskommen./tav/stk

Fresenius Medical Care AG

WKN 578580 ISIN DE0005785802