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BSW-Chef: 'Gegen Abzocke an der Zapfsäule vorgehen'

02.03.2026
um 10:56 Uhr

BERLIN (dpa-AFX) - Der Iran-Krieg könnte nach Einschätzung von BSW-Chef Fabio De Masi wegen steigender Öl- und Spritpreise drastische Folgen für Deutschland haben. "Der Krieg droht, ein ökonomischer Genickbruch für Wirtschaft und Verbraucher zu werden", sagte der Vorsitzende des Bündnisses Sahra Wagenknecht.

Er erneuerte die BSW-Forderung, wieder russisches Öl in der brandenburgischen Raffinerie Schwedt zu verarbeiten. Nötig seien zudem strenge Preiskontrollen und die Abschöpfung von Übergewinnen. "Die Wirtschaftsministerin muss gegen Abzocke an der Zapfsäule vorgehen", sagte De Masi.

Nach der Eskalation im Nahen Osten waren die Preise an deutschen Tankstellen gestiegen. Allerdings fiel der Ausschlag nach Zahlen des ADAC zunächst vergleichsweise gering aus. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Sonntags kostete ein Liter Super E10 1,6 Cent mehr als am Freitag. Diesel verteuerte sich um 1,3 Cent./vsr/DP/stw

BP PLC

WKN 850517 ISIN GB0007980591

ConocoPhillips

WKN 575302 ISIN US20825C1045

Exxon Mobil Corp.

WKN 852549 ISIN US30231G1022

OMV AG

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Shell PLC

WKN A3C99G ISIN GB00BP6MXD84