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DGB fordert Sofortprogramm für Pendler

11.03.2026
um 15:18 Uhr

BERLIN (dpa-AFX) - Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert ein Sofortprogramm, mit dem die Bundesregierung vor allem Pendlerinnen und Pendler besser vor dem gegenwärtigen Spritpreisanstieg schützen soll. Neben der von der Bundesregierung angestrebten Vorgabe für Tankstellen, die Spritpreise maximal einmal am Tag zu erhöhen, dringt der DGB unter anderem auf eine Übergewinnsteuer. So sollten ungerechtfertigte Spekulationsgewinne von Krisenprofiteuren besteuert werden, heißt es in einem "Sofortprogramm zum Pendlerschutz", das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Mit so einer Steuer würden über ein Normalmaß hinausgehende Gewinne herangezogen.

DGB fordert Mobilitätsgeld und Energiekostenpauschale

Der DGB tritt zudem für eine Aufstockung und direkte Auszahlung der Pendlerpauschale ein. Jedem Pendler solle sofort und unabhängig von der Höhe des Einkommens ein "Mobilitätsgeld" von 17 Cent je Kilometer ausgezahlt oder monatlich beim Steuerabzug verrechnet werden. Wegen des weltweiten Anstiegs der Öl- und Gaspreise durch den Iran-Krieg fordert der DGB auch die Auszahlung einer Energiekostenpauschale. Die Pauschale solle 150 Euro pro Kopf als zu versteuerndes Einkommen betragen./bw/DP/stw

BP PLC

WKN 850517 ISIN GB0007980591

ConocoPhillips

WKN 575302 ISIN US20825C1045

Exxon Mobil Corp.

WKN 852549 ISIN US30231G1022

Shell PLC

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TotalEnergies SE

WKN 850727 ISIN FR0000120271