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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 16.03.2026 - 17.00 Uhr

16.03.2026
um 17:13 Uhr

IEA setzt auf schnelle Beruhigung nach Ölreserve-Freigabe

PARIS - Nach dem Start der Freigabe strategischer Ölreserven setzt die Internationale Energieagentur (IEA) auf eine schnelle Beruhigung der Märkte. "Angesichts dieser beispiellosen Maßnahme hoffe ich sehr, dass sich die Lage rasch klärt, damit sich die Märkte wieder erholen können", sagte IEA-Chef Fatih Birol in Paris. "Dieses rasche Eingreifen der IEA wirkte beruhigend auf die Märkte. Die Ölpreise liegen heute deutlich unter dem Niveau von vor einer Woche."

GESAMT-ROUNDUP: Raketenbeschuss im Iran-Krieg hält an - Offensive im Libanon

TEHERAN/TEL AVIV/BEIRUT - Zu Beginn der dritten Kriegswoche im Nahen Osten bleibt der Iran Zielscheibe massiver Angriffe von Israel und den USA, ohne dass auf diplomatischer Ebene sichtbar Bewegung in den Konflikt kommt. Der Iran nahm seinerseits erneut Israel und Ziele in den Golfstaaten unter Beschuss.

USA: Industrieproduktion steigt etwas stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA ist die Industrieproduktion im Februar etwas stärker als erwartet gestiegen. Im Februar habe sie um 0,2 Prozent zugelegt, teilte die US-Notenbank Fed am Montag in Washington mit. Volkswirte hatten lediglich ein Plus von 0,1 Prozent erwartet. Im Januar war die Produktion noch um 0,7 Prozent gestiegen.

ROUNDUP 2: Nato-Staaten stemmen sich gegen Einsatz vor Irans Küste

BRÜSSEL/BERLIN/LONDON - Deutschland und wichtige Verbündete lehnen Forderungen von US-Präsident Donald Trump ab, auch Kriegsschiffe anderer Nato-Staaten zum Schutz von Öltankern in die umkämpfte Straße von Hormus zu schicken. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sagte: "Es ist nicht unser Krieg, wir haben ihn nicht begonnen. Wir wollen diplomatische Lösungen und ein schnelles Ende, aber weitere Kriegsschiffe in der Region tragen dazu im Zweifel nicht bei."

ROUNDUP: Zölle vermasseln deutschen Winzern das USA-Geschäft

DÜSSELDORF - Die Weinexporte deutscher Winzerinnen und Winzer in die USA sind im vergangenen Jahr wegen hoher Zölle deutlich gesunken. Wie das Deutsche Weininstitut (DWI) bei der Weinmesse Prowein in Düsseldorf mitteilte, reduzierte sich die Menge der Ausfuhren in das nordamerikanische Land um elf Prozent auf 118.000 Hektoliter.

ROUNDUP: China Wirtschaft startet robust ins Jahr - starke Industrieproduktion

PEKING - In China haben sich wichtige Bereiche der Wirtschaft zu Beginn des Jahres unerwartet stark entwickelt. In den ersten beiden Monaten des Jahres sei die Industrieproduktion im Jahresvergleich um 6,3 Prozent gestiegen, wie das Statistikamt am Montag in Peking mitteilte. Von Bloomberg befragte Experten hatten zwar mit einem Zuwachs gerechnet, aber nur um 5,3 Prozent.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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