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EQS-News: Digitalisierungs-Spezialist für Busse und Bahnen hält Wachstumskurs: init will auch 2026 um mindestens 15 Prozent wachsen (deutsch)

19.03.2026
um 11:00 Uhr

Digitalisierungs-Spezialist für Busse und Bahnen hält Wachstumskurs: init will auch 2026 um mindestens 15 Prozent wachsen

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EQS-News: init innovation in traffic systems SE / Schlagwort(e):
Jahresbericht/Jahresergebnis
Digitalisierungs-Spezialist für Busse und Bahnen hält Wachstumskurs: init
will auch 2026 um mindestens 15 Prozent wachsen

19.03.2026 / 11:00 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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* EBIT-Zuwachs von 32,5 Prozent auf 32,5 Mio. Euro - hohe Resilienz in
schwierigem Umfeld

* Sehr überzeugende Entwicklung der Finanzlage - operativer Cashflow von
48,8 Mio. Euro stützt deutliche Verbesserung der
Nettoliquiditätsposition

* Umsatz soll im Jahr 2026 auf 380-410 Mio. Euro zulegen (2025: 329,7 Mio.
Euro) - EBIT-Ziel: 38-42 Mio. Euro (2025: 32,5 Mio. Euro)

Die init innovation in traffic systems SE (ISIN DE 0005759807) erwartet nach
dem Rekordjahr 2025 ein weiterhin überdurchschnittliches Wachstum. "Unser
Unternehmen wird weltweit immer mehr vom Technologielieferanten zum
Servicepartner von Verkehrsbetrieben. Das zeigt sich bei den laufenden
Megaprojekten in Atlanta, Houston, London und Luxemburg genauso wie bei
aktuellen Ausschreibungen, bei denen wir gut im Rennen liegen. Gestützt
darauf und auf unseren aktuellen Auftragsbestand wollen wir 2026 erneut um
mindestens 15 Prozent wachsen. Das bedeutet in der Prognose konkret
Umsatzerlöse zwischen 380 und 410 Mio. Euro. Zudem haben wir nicht zuletzt
mit der Neustrukturierung unserer Geschäftsbereiche Maßnahmen umgesetzt, um
die Profitabilität weiter zu verbessern, so dass wir ein Ergebnis vor Zinsen
und Steuern (EBIT) zwischen 38 und 42 Mio. Euro realisieren wollen",
kündigte CFO Dr. Marco Ferber bei der diesjährigen Bilanz-Presse- und
Analystenkonferenz an.

Der Markt für integrierte, intelligente Mobilitätslösungen für Busse und
Bahnen ist weltweit im Umbruch, gekennzeichnet durch Trends wie
Digitalisierung, Elektromobilität, autonomes Fahren, Smart Ticketing und den
zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Dies führt zu einer hohen
Zahl von Ausschreibungen, bei denen init als international führender
Digitalisierungs-Spezialist für Busse und Bahnen gute Chancen hat.
Demgegenüber steht ein schwieriges Marktumfeld mit großer Unsicherheit
aufgrund externer Einflüsse wie internationaler Konflikte, unvorhersehbarer
wirtschaftspolitischer Maßnahmen und zunehmender Instabilität bislang
bewährter Beziehungen auf der Weltbühne. Hier ist auch für das Geschäftsjahr
2026 keine materielle Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen
Rahmenbedingungen zu erwarten. Aber auch in diesem schwierigen Fahrwasser
hat init 2025 dank einer internationalen Diversifikation und eines
umfassenden Produktportfolios einen hohen Grad an Resilienz gezeigt.

Operativer Cash-Flow mehr als vervierfacht

So wuchsen die Umsätze auf Konzernebene um 24,1 Prozent auf 329,7 Mio. Euro
(2024: 265,7 Mio. Euro). Beim EBIT war ein Zuwachs von 32,5 Prozent auf 32,5
Mio. Euro (2024: 24,5 Mio. Euro) zu verzeichnen. Damit konnte das EBIT-Ziel
wie angekündigt erreicht und die EBIT-Marge substanziell verbessert werden.

Gleichzeitig hat der Vorstand strukturelle Verbesserungen vorangetrieben und
Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung und Verbesserung der
Innenfinanzierung umgesetzt. Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet der
Vorstand hier weitere Verbesserungen: Der Umsatz soll in der Folge auf
380-410 Mio. Euro steigen, das EBIT wird mit 38-42 Mio. Euro erwartet.

Auch wurde der Fokus auf den operativen Cashflow erhöht, was in einer
Vervierfachung der Kennzahl gegenüber dem Vorjahr auf 48,8 Mio. Euro (2024:
10,8 Mio. Euro) resultierte, gestützt durch die starke EBIT-Leistung und
verbessertes Working Capital Management. Diese Steigerung wird im
Geschäftsjahr 2026 nicht wiederholbar sein, unter Annahme der
Aufrechterhaltung des verbesserten Working Capital-Managements und keinen
signifikanten Störungen in den Lieferketten, erwartet der Vorstand für das
Geschäftsjahr 2026 daher einen operativen Cashflow zwischen 32 und 38 Mio.
Euro.

Neue Business Units für weitere Wachstumsstärke

Die wachsende Komplexität der Anforderungen an Verkehrsbetriebe aus raschem
technologischem Wandel, Klimawandel und Dekarbonisierung, Elektrifizierung
von Fahrzeugflotten, Budgetunsicherheiten, Cybersecurity sowie steigenden
Ansprüchen der Passagiere führen zu einem veränderten Ausschreibungs- und
Nachfrageverhalten. Hinzu kommen neue Kundengruppen und Zielmärkte, die init
nach der abgeschlossenen Akquisition der DILAX Gruppe bedienen kann. Dies
führt zu erheblichen zusätzlichen Anforderungen an Geschwindigkeit und
Marktnähe für die Digitalisierungspartner des ÖPNV. Parallel dazu hat das
rapide Wachstum und die steigende interne Komplexität den Vorstand dazu
bewogen, zum 1. Januar 2026 eine neue Managementstruktur zu etablieren.
Diese sieht eine Neustrukturierung des Geschäfts in drei Business Units
(BUs) vor: INIT Integrated Systems, INIT Cloud Solutions und INIT Passenger
Intelligence.

"Wir erwarten uns durch die damit verbundene Bündelung der Stärken einzelner
Einheiten mit eigenverantwortlich handelnden BU-Teams, Innovationen zu
fördern, den Erfolg der Kunden zu unterstützen und so weitere
Wachstumsstärke anzuregen", so der Vorstand.

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) gewinnt dabei immer mehr an
Bedeutung und erweist sich in allen drei BUs als Wachstumstreiber. Im
Segment Integrated Systems, in dem init als Komplettanbieter von Systemen
agiert, wird das Wachstum 2026 durch die Megaprojekte iBus NextGen für
Transport for London und MARTA, Atlanta, wo init vor dem Hintergrund der
Fußball-Weltmeisterschaft ein Smart-Ticketing-System installiert, bestimmt.
Dies folgt dem Trend, dass immer mehr Verkehrsbetriebe die Übernahme von
Services und Operations auf einer Plattform nachfragen, eine
24/7-Erreichbarkeit im technischen Service sicherstellen wollen und eine
langfristige State-of-the-art-Technologiepartnerschaft anstreben. So hat
sich die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen bei der Übernahme von
betriebstechnischen Funktionen für unsere Kunden verstärkt. Dies sichert
aufgrund der bis zu 20 Jahren laufenden Vertragslaufzeiten eine hohe
Kundenbindung und einen langfristig kalkulierbaren Strom von Erlösen. Der
Vorstand erwartet für dieses Geschäftsfeld Umsatzerlöse in Höhe von
280-300 Mio. Euro und ein EBIT von 34-36 Mio. Euro.

Passenger Intelligence auch anwendbar im Bahn-Fernverkehr

Großes Potenzial mit für 2026 erwarteten Umsätzen von etwa 90-100 Mio. Euro
besteht auch im Segment Passenger Intelligence, dem Geschäft mit
intelligenten Komponenten und Systemen, die das Fahrgastverhalten und
Fahrgastströme erfassen, und Auswertungen zur Optimierung und Überwachung
bereitstellen. Das umfasst sowohl Hardware wie Sensoren, Kameras, Rekorder,
Monitore und Videosysteme, wie auch Software zur Analyse von
CCTV-Daten, die unter anderem Fahrgastzahlen, Auslastungsdaten,
Sitzplatzbelegungen sowie KI-basierte Ereignis- und Aggressionsdetektion
beinhalten. Ein Anwendungsfeld, das bereits im Bahn-Fernverkehr besetzt
wird, aber weitere Potenziale bietet.

In die Erfolgsspur zurückkehren soll das Segment Cloud Solutions, mit dem
init als Anbieter von Software-as-a-Service (SaaS) für Verkehrsbetriebe
jeder Größenordnung auftritt. Durch eine stärkere Vermarktung von SaaS in
ausländischen Märkten soll diese BU 2026 einen Umsatzanstieg auf über 40
Mio. Euro erreichen.

Gestützt auf den weiterhin sehr soliden Auftragsbestand in Höhe von 343,0
Mio. Euro zum Jahresende 2025 (2024: 383,6 Mio. Euro) sowie erhebliche
Potenziale aus den Mega-Projekten Transport for London und MARTA, Atlanta,
sieht sich init gut gerüstet, das langfristige Wachstumsziel von 10 bis 15
Prozent auch 2026 zu übertreffen.

Mittelfristig wirkt sich die kontinuierlich hohe Anzahl an Ausschreibungen
für Digitalisierungsprojekte weltweit - von Europa bis Ozeanien - positiv
aus. Davon kann init als international führender Anbieter nachhaltig
profitieren. Voraussetzung dafür ist, dass den Verkehrsbetrieben auch die
notwendigen Mittel für ihre Investitionen zur Verfügung stehen oder von
staatlicher Seite zur Verfügung gestellt werden. Sollten sich die aktuell in
einigen Ländern zu beobachtenden Tendenzen zu einer Lockerung der
Haushaltspolitik verfestigen, könnte dies zusätzliche Wachstumsimpulse für
den init Konzern auslösen.

Der vollständige Geschäftsbericht 2025 mit dem integrierten
Nachhaltigkeitsbericht sowie die Präsentation zur heutigen Bilanzpresse- und
Analystenkonferenz stehen auf der Internetseite der Gesellschaft zur
Verfügung.

Kontakt:
Mitteilende Person:
Simone Fritz
Investor Relations
ir@initse.com

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