HAMBURG (dpa-AFX) - Der Rüstungskonzern Rheinmetall
Anfang April hatte Rheinmetall für 1,5 Milliarden Euro die Marinewerft-Sparte NVL der Bremer Lürssen-Gruppe übernommen. Deren Zentrum ist die Hamburger Werft Blohm+Voss. Generalunternehmer für den Bau der F126 war ursprünglich das niederländische Unternehmen Damen Naval in Vlissingen. Damen Naval - mit deutschen Werften als Subunternehmern - kann die Schiffe aber nicht zeitgerecht produzieren, das Programm liegt aktuell etwa vier Jahre hinter dem Zeitplan.
Der Bau von geplanten sechs F126 für rund zehn Milliarden Euro ist das bislang größte Neubauprogramm der Deutschen Marine. Die Schiffe sind vor allem auf die U-Boot-Jagd spezialisiert. Die Übernahme durch Rheinmetall als Generalunternehmer ist eine von zwei Optionen, die das Verteidigungsministerium derzeit verfolgt. Alternativ bereitet sich der Kieler Marineschiffbauer TKMS