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Devisen: Euro gibt etwas nach - Iran-Unsicherheit belastet weiter

25.03.2026
um 20:12 Uhr

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro hat Mittwoch zum US-Dollar etwas nachgegeben. Im New Yorker Handel kostete die Gemeinschaftswährung zuletzt 1,1562 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag noch auf 1,1592 Dollar festgesetzt und der Dollar damit 0,8626 Euro gekostet.

Die Unsicherheit an den Finanzmärkten hat angesichts des anhaltenden Iran-Kriegs weiter Bestand. Nachdem Teheran Berichten über Verhandlungen mit den USA für ein Kriegsende deutlich widersprochen hatte, drohte die US-Regierung mit verschärften Angriffen. Wenn der Iran die neue Realität nicht anerkennt, werden die USA härter zuschlagen als je zuvor, wie Regierungssprecherin Karoline Leavitt in Washington sagte. Nun habe die iranische Führung die Chance, mit US-Präsident Donald Trump zu kooperieren. Dazu gehöre, das Nuklearprogramm aufzugeben und die USA und ihre Verbündeten nicht weiter zu bedrohen.

Derweil betonte EZB-Präsidentin Christine Lagarde die Handlungsbereitschaft der Notenbank, sollten steigende Energiepreise infolge des Iran-Kriegs die Inflation stark nach oben treiben. Das schwache deutsche Ifo-Geschäftsklima war von Analysten bereits erwartet worden und belastete den Euro nicht./gl/jha/

LS - EUR/USD

WKN 965275 ISIN EU0009652759