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Ifo-Institut: Geschäftsklima im Osten kühlt sich weiter ab

31.03.2026
um 10:45 Uhr

DRESDEN (dpa-AFX) - Die Stimmung in der ostdeutschen Wirtschaft hat sich im März erneut geringfügig verschlechtert. Wie das Ifo-Institut in Dresden mitteilte, sank der Geschäftsklimaindex von 89,3 Punkten im Februar auf 88,9 Punkte. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage demnach deutlich besser als im Vormonat, senkten zugleich jedoch ihre Erwartungen für die kommenden Monate merklich ab.

Industrie und Dienstleister mit gedämpften Erwartungen

Dieser Trend gilt auch für Industrie und Dienstleister. In beiden Bereichen kühlte sich das Geschäftsklima im März etwas ab. Das verarbeitende Gewerbe und der Dienstleitungssektor schätzten ihre laufenden Geschäfte zwar etwas besser ein als ein Monat zuvor, blickten jedoch pessimistischer auf die nächsten drei Monate.

Handel und Bau mit leicht besserem Klima

Leichtere Verbesserungen beim Geschäftsklima ergaben sich im März im Handel und im Baugewerbe. Sowohl der Großhandel als auch der Einzelhandel beurteilten ihre aktuelle Geschäftslage deutlich besser als im Februar. Zugleich senkten die Unternehmen ihre Erwartungen etwas ab.

Die Bauunternehmen meldeten eine kräftige Verbesserung ihrer laufenden Geschäfte. Zugleich nahm der Pessimismus für die kommenden Monate erheblich zu.

Indikator für die Konjunktur

Der Ifo-Geschäftsklimaindex für Ostdeutschland basiert auf rund 1.700 monatlichen Meldungen von Unternehmen aus Industrie, Dienstleistungssektor, Handel und Bauhauptgewerbe und gilt als wichtiger Frühindikator für die konjunkturelle Entwicklung./jbl/DP/zb