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31.03.2026
um 11:27 Uhr

Überdurchschnittliches Wachstum: uniVersa knackt
Milliarden-Beitragsmarke (FOTO)
Nürnberg (ots) - Die uniVersa konnte im vergangenen Geschäftsjahr ein Wachstum
über dem Marktdurchschnitt verzeichnen und zum sechsten Mal in Folge in allen
drei Unternehmen zulegen. Erstmals wurde die Milliardengrenze bei den
Beitragseinnahmen überschritten.

Die uniVersa Versicherungsunternehmen steigerten im vergangenen Geschäftsjahr
2025 nach vorläufigen Zahlen ihre gebuchten Bruttobeiträge um 8,2 Prozent
(Markt: 6,6) auf 1.022,9 Millionen Euro. "Erstmals konnten wir damit die
Milliardengrenze überschreiten und zum sechsten Mal in Folge in allen drei
Unternehmen zulegen", sagte Vorstandssprecher Frank Sievert. Aus den
Kapitalanlagen wurde das zweitbeste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte
erzielt. Es wuchs um 6,4 Prozent auf 231,6 Millionen Euro. Die gesamten
Leistungen, bestehend aus dem Bruttoaufwand für Versicherungsfälle und der
Zuführung zu versicherungstechnischen Rückstellungen, stiegen um 5,5 Prozent auf
1.179,1 Millionen Euro.

Stabile Finanzen und Rekordneugeschäft

Das Geschäftsergebnis vor Steuern betrug 116,2 Millionen Euro (Vorjahr: 119,7).
Abzüglich Steuern verblieb unter dem Strich ein Gewinn von 88,9 Millionen Euro.
Davon führte der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit der Rückstellung für
Beitragsrückerstattung, die den versicherten Mitgliedern zugutekommt, 82,9
Millionen Euro zu. Das Eigenkapital wurde um 1,0 Prozent auf 370,0 Millionen
Euro gestärkt. Die Kapitalanlagen stiegen auf 8.464,9 Millionen Euro (Vorjahr:
8.102,5). "Aufgrund der herausfordernden Zeiten mit schwierigen wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen sind wir mit dem Geschäftsverlauf sehr zufrieden, der von
einem Rekordneugeschäft geprägt war", hob Sievert hervor.

Überdurchschnittliches Wachstum in der Krankenversicherung

Die älteste private Krankenversicherung Deutschlands mit Ursprung 1843 konnte im
vergangenen Jahr ein überdurchschnittliches Wachstum verzeichnen. Die
Bruttobeiträge stiegen um 9,5 Prozent (Markt: 7,3) auf 832,5 Millionen Euro. Die
Zahl der vollversicherten Personen wuchs um 3,5 Prozent (Markt: 0,5) auf 141.349
an. "Haupttreiber war unser Erfolgsprodukt uni-Top|Privat, das im Markt
hervorragend angenommen wird", erklärte der Vorstandssprecher. In der
Zahnzusatzversicherung soll ein im Februar neu eingeführter Tarif mit drei
Leistungsstufen für zusätzliche Wachstumsimpulse sorgen. Die
Überschussverwendungsquote als Indikator für die Beteiligung der versicherten
Mitglieder am Unternehmenserfolg stieg auf 100,0 Prozent. "Die Eigenkapitalquote
liegt mit 30,9 Prozent weiter in der Spitzengruppe des Marktes und bleibt ein
stabilisierendes Markenzeichen der uniVersa", so Sievert.

Starker Zuwachs bei Einmalbeiträgen in der Lebensversicherung

Die gebuchten Bruttobeiträge in der Lebensversicherung stiegen um 1,9 Prozent
auf 158,1 Millionen Euro. Während die laufenden Beiträge nahezu konstant
blieben, wuchs das Geschäft mit Einmalbeiträgen um 19,9 Prozent (Markt: 16,9)
überdurchschnittlich. "Das positive Neugeschäft, insbesondere in der
fondsgebundenen Renten- und neuen Berufsunfähigkeitsversicherung, führte
erfreulicherweise auch zu einem Anstieg der Versicherungssummen im Bestand um
3,8 Prozent", fügte der Vorstandssprecher hinzu. Die Eigenkapitalquote, die als
Maßstab zur Absicherung der Hauptverpflichtungen gegenüber versicherten
Mitgliedern dient, stieg auf 46,6 Promille (Vorjahr: 46,5).

Allgemeine Versicherung geht gestärkt ins Jubiläumsjahr

Weiter auf Wachstumskurs ist die Allgemeine Versicherung, die das Geschäft der
Schaden- und Unfallversicherung betreibt und in diesem Jahr ihr 75-jähriges
Jubiläum feiert. "Sie ist eine stabile Säule im Unternehmen, die sich glänzend
entwickelt, beständig positive Ergebnisse erwirtschaftet und für uns als
Allspartenanbieter wichtig ist", unterstrich Sievert die Bedeutung. Die
gebuchten Bruttobeiträge konnten um 7,6 Prozent auf 32,4 Millionen Euro
gesteigert werden. Zugpferde im Neugeschäft waren die Kfz-Versicherung und die
neu eingeführte Wohngebäudeversicherung. Mit einem Beitragsanteil von rund je
einem Drittel sind die Unfall- und Kfz-Versicherung die dominierenden Sparten.
Die Brutto-Schadenkostenquote betrug 81,3 Prozent (Markt: 91,0). Die
Eigenkapitalquote konnte auf 279,3 Prozent (Vorjahr: 275,7) gesteigert werden.

Generationenwechsel im Vorstand

Im Vorstand fand ein Generationenwechsel statt. Zwei langjährige
Vorstandsmitglieder gingen in den Ruhestand. Mit Stefan Krause (50) und Dr.
Marco Wimmer (46) hat sich die uniVersa aus den eigenen Reihen verstärkt und mit
Jutta Holzmann (46) eine Vertriebsexpertin von außen hinzugewonnen. "Wir sind
voller Tatendrang und arbeiten als Team bereits hervorragend zusammen", betonte
der Vorstandssprecher. Die Unabhängigkeit als Versicherungsverein auf
Gegenseitigkeit verschafft dabei den nötigen Gestaltungsspielraum. Ziel ist es,
den ertragreichen Wachstumskurs fortzusetzen und sich weiter als Qualitäts- und
Serviceversicherer zu behaupten. "Damit bieten wir entgegen dem Markt- und
Wirtschaftstrend auch stabile und sichere Arbeitsplätze", so Sievert.

Erfolg versprechender Jahresstart

Der Jahresstart 2026 verlief bereits Erfolg versprechend. Das Neugeschäft in den
ersten beiden Monaten konnte im Vergleich zum Rekordvorjahr erneut um rund 21
Prozent gesteigert werden. "Der Wettbewerb um zufriedene Kunden erfordert
allerdings weiter eine ständige Bereitschaft zum Wandel", sagte Sievert. Die
digitale Transformation, eine konsequente Prozessorientierung sowie Vertriebs-
und Kundenzentrierung bleiben wichtige Daueraufgaben, um den Erfolgskurs
fortzusetzen. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) wird intern an
verschiedenen Stellen vorangetrieben, um die Effizienz und Geschwindigkeit zu
steigern und damit den Service zu verbessern.

Neue Unternehmenszentrale geplant

Die Weichen für den Unternehmenssitz hat die uniVersa bereits gestellt und ein
Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Nürnberg abgegeben. Bis zum zweiten Halbjahr
2030 soll am Kohlenhof in Nürnberg ein neuer Gebäudekomplex entstehen. "Dieser
wird unsere Attraktivität als Arbeitgebermarke und moderner Ausbildungsbetrieb
am Standort weiter erhöhen", ist Sievert überzeugt. Innovative Arbeits- und
Raumkonzepte sollen die Teamarbeit sowie die offene Feedbackkultur weiter
stärken. Im vergangenen Jahr wurden hierzu auch ein neues Mitarbeitenden- und
Orientierungsgespräch, ein Laufbahn- und Kompetenzmodell sowie ein
360-Grad-Feedback für Führungskräfte eingeführt.

Im Innendienst waren zum Bilanzstichtag 840 Mitarbeitende (Vorjahr: 830)
beschäftigt, davon 774 in der Unternehmenszentrale in Nürnberg. Zudem befanden
sich 58 Nachwuchskräfte in Ausbildung oder einem dualen Studium. Die Zahl der
Außendienst- und Vertriebspartner stieg bundesweit auf 6.368 (Vorjahr: 6.348).
Die endgültigen Geschäftszahlen wird die uniVersa nach ihrer
Mitgliedervertreterversammlung Anfang Juni im Geschäftsbericht 2025
veröffentlichen.

- P R E S S E S E R V I C E

Weitere Informationen sowie druckfähiges Bildmaterial (Infografik, Vorstände,
uniVersa) finden Sie im Pressebereich auf unserer Homepage (https://www.universa
.de/ueber-uns/presse/pressemitteilungen/ueberdurchschnittliches-wachstum-univers
a-knackt-milliarden-beitragsmarke/) .

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Stefan Taschner, Pressesprecher
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uniVersa Krankenversicherung a.G.
uniVersa Lebensversicherung a.G.
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