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OTS: DekaBank Deutsche Girozentrale / Anleger in Deutschland wollen Einfluss ...

14.04.2026
um 10:03 Uhr

Anleger in Deutschland wollen Einfluss auf Konzerne nehmen
Frankfurt am Main (ots) -

- Zwei Drittel halten aktives Engagement von Fondsgesellschaften für wichtig
- Über die Hälfte sieht langfristig positive Auswirkungen auf den Aktienkurs
- Für 40 Prozent ist das Engagement ein Kaufkriterium

Zwei Drittel (66 Prozent) der Anlegerinnen und Anleger in Deutschland finden es
wichtig, dass Fondsgesellschaften auf Hauptversammlungen ihre Interessen als
Aktiensparer vertreten. Über die Hälfte (56 Prozent) ist davon überzeugt, dass
sich dieses Engagement langfristig positiv auf die Aktienkurse auswirkt und für
40 Prozent ist das ein entscheidendes Kriterium, wenn sie sich für eine
Fondsgesellschaft entscheiden.

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen YouGov-Umfrage im Auftrag der Deka.
Das Vertrauen gilt dabei vor allem deutschen Anbietern: Fast die Hälfte der
Befragten (42 Prozent) denkt, dass ihr Stimmrecht am besten von einer nationalen
Fondsgesellschaft vertreten wird.

Fondsgesellschaften verwalten das Geld von Millionen Anlegerinnen und Anlegern
und bündeln damit Aktionärsstimmrechte. Diese können sie auf Hauptversammlungen
ausüben, um Einfluss auf die Zukunft eines Unternehmens zu nehmen. "Die
Umfrageergebnisse bestätigen, wie wichtig unser aktives Engagement als
konstruktiv-kritischer Aktionär ist", sagt Dr. Matthias Danne, Asset Management
Vorstand der Deka.

Die Anlegerinnen und Anleger haben klare Vorstellungen, für welche Themen
Fondsgesellschaften eintreten sollten. Für 55 Prozent der Befragten steht an
erster Stelle eine verantwortungsvolle Unternehmensführung. Auch soziale
Kriterien (39 Prozent) sowie Bilanz- und Finanzkennzahlen (38 Prozent) sind den
Anlegern wichtig, gefolgt von ökologischen Kriterien (31 Prozent) sowie die
Angemessenheit von Vorstandsgehältern (24 Prozent).

"Aktuell erfahren Kriterien für eine verantwortungsvolle Unternehmensführung
deutlich Gegenwind, beispielsweise bei den Themen Klima oder Diversity. Wir sind
jedoch davon überzeugt, dass diese für den langfristigen Erfolg eines
Unternehmens unerlässlich sind. Wir Aktionäre fordern von den Unternehmen,
ökonomisch sinnvolle Standards zu wahren und konsequent zu berücksichtigen",
sagt Ingo Speich, Leiter Corporate Governance und Nachhaltigkeit bei der Deka
Investment.

Die Deka Investment setzt sich aktiv für die Interessen ihrer mehr als vier
Millionen Fondsanleger ein und führt dafür über 2000 Unternehmensgespräche pro
Jahr. Eine öffentliche Plattform bieten dabei auch Hauptversammlungen, auf der
wichtige Unternehmensentscheidungen getroffen werden. 2026 wird die Deka auf
über 1.200 Hauptversammlungen abstimmen und auf 35 Hauptversammlungen - vor
allem der Dax-Konzerne - ihr Rederecht ausüben.

Über die Umfrage:

Die verwendeten Daten beruhen auf einer repräsentativen Online-Umfrage der
YouGov Deutschland GmbH zwischen dem 6. und 19. November 2025. Insgesamt wurden
4.166 Personen ab 18 Jahren befragt.

Über die Deka:

Die Deka-Gruppe, bestehend aus der DekaBank Deutsche Girozentrale (DekaBank) und
ihren Tochtergesellschaften, ist das Wertpapierhaus der deutschen Sparkassen und
Teil der Sparkassen-Finanzgruppe. Mit einem verwalteten Vermögen in Höhe von 452
Mrd. Euro (per 31.12.2025) sowie 6 Millionen betreuten Depots ist sie einer der
größten Wertpapierdienstleister und Immobilien-Asset Manager in Deutschland. Die
Deka-Gruppe bietet Investmentlösungen und Dienstleistungen für private und
institutionelle Anleger an und richtet ihr Angebot an den Anforderungen ihrer
Eigentümer, den Sparkassen, aus.

Pressekontakt:

Antje Kestler
Tel.: +49 69 7147 5121
E-Mail: mailto:antje.kestler@deka.de

Judith Hörning
Tel.: +49 69 7147 1135
E-Mail: mailto:judith.hoerning@deka.de

http://www.deka-gruppe.de

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