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OTS: BNP Paribas Real Estate Holding GmbH / Guter Jahresstart im ...

14.04.2026
um 12:08 Uhr

Guter Jahresstart im Retail-Sektor - Umsatzplus von 7 %, Fachmärkte
und Highstreet-Assets mit hohen Beiträgen
Frankfurt/Main (ots) - Der Retail-Investmentmarkt ist mit einer
zufriedenstellenden ersten Bilanz in das Jahr 2026 gestartet. Nicht nur beim
Investmentvolumen, das im Vorjahresvergleich leicht auf rund 1,37 Mrd. EUR
gestiegen ist (+7 %), sondern auch bei der Strukturierung des Umsatzes ähnelt
das aktuelle Resultat hierbei dem Ergebnis aus dem ersten Quartal 2025. Dies
ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate

"So konnte mit einem aus 37 Lebensmittelmärkten bzw. Fachmarktzentren
bestehenden Portfolio auf der einen Seite erneut ein großvolumiges
Food-Portfolio registriert werden. Auf der anderen Seite kamen mit der Alten
Akademie in München und den Höfen am Brühl in Leipzig wieder vereinzelte
Highstreet- bzw. Shoppingcenter-Deals im dreistelligen Millionensegment zum
Abschluss. Teil der Wahrheit ist aber auch, dass sich das Marktgeschehen
gemessen an der Anzahl der Investments wie im Vorjahr nahezu vollständig in den
Segmenten bis zur 50-Mio.-EUR-Marke abspielt (anteilig >95 % aller Verkäufe).
Positiv hervorzuheben ist dabei die Anzahl der Deals, die in den letzten fünf
Jahren nur 2022 höher ausgefallen ist", erläutert Christoph Scharf,
Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate GmbH und Head of Retail Services.

Erfreulich ist außerdem, dass der Retail-Investmentmarkt weiterhin auf ganz
unterschiedliche Umsatztreiber zählen kann. Die klare Konstante bildet
unverändert die Fachmarkt- bzw. Food-Sparte: Mit ihrem aktuellen Marktanteil von
52 % bildet sie wie bereits in den letzten Jahren die wichtigste Säule
(Durchschnitt 10 Jahre: 49 %). Auf weitere 29 % bzw. 16 % kommen Geschäftshäuser
(u. a. Alte Akademie) und Shoppingcenter (u. a. Höfe am Brühl), wobei in beiden
Fällen jeweils ein Großdeal und mehrere kleinere Investments zu beobachten
waren. Unterpräsentiert bleiben bislang hingegen Kaufhäuser (lediglich 3 %).

Top-Märkte legen durch zwei Umsatztreiber zu

Die A-Standorte konnten im laufenden Jahr ein wesentlich lebhafteres
Auftaktquartal verbuchen als noch 2025: Mit gut 549 Mio. EUR erreichen sie einen
fast fünfmal so hohen Umsatz wie im Vorjahreszeitraum, der hauptsächlich von
kleineren Investments getragen wurde. Hinter dem aktuellen Ergebnis stecken
allerdings zwei entscheidende Treiber: Im Einzeldeal-Segment stellt die Alte
Akademie in München den einzigen großvolumigen Verkauf dar, während die in den
A-Städten und hier vor allem in Berlin zu verortenden Assets aus dem genannten
Food-Portfolio als zweiter entscheidender Faktor zu nennen sind. Zusammen machen
die beiden Deals rund 54 % des Volumens aus.

Somit verwundert es nicht, dass sich Berlin und München bislang auch im
Städte-Ranking absetzen. Die bayerische Landeshauptstadt konnte insgesamt rund
238 Mio. EUR beisteuern und in der Bundeshauptstadt summiert sich das
Retail-Investmentvolumen derzeit auf knapp 143 Mio. EUR. Über der
50-Mio.-EUR-Marke liegen zudem nur noch Düsseldorf und Frankfurt mit fast 85
Mio. EUR bzw. 59 Mio. EUR.

Bei den Highstreet-Spitzenrenditen hat sich im ersten Quartal gezeigt, dass im
Städtevergleich die Investmentstandorte mit marktdominierenden Luxuslagen wie
vor allem München (3,45 %), Frankfurt (3,75 %), Hamburg (3,85 %) und Düsseldorf
(3,95 %) derzeit eine bessere Wettbewerbsposition aufweisen. Für Berlin sind zum
Ende des ersten Quartals 3,95 % anzusetzen, Köln und Stuttgart notieren bei 4,00
%.

Perspektiven

Auch wenn der Retail-Investmentmarkt in den ersten drei Monaten des laufenden
Jahres kein überdurchschnittliches Ergebnis vermelden konnte, dürfte sich die
leichte Umsatzsteigerung im Vorjahresvergleich positiv auf das Marktsentiment
für die kommenden Quartale auswirken. Darüber hinaus belegen die knapp 1,4 Mrd.
EUR, dass sich die Retail-Sparte auch 2026 im Vergleich mit den Top-Assetklassen
Büro (gut 1,8 Mrd. EUR) und Logistik (fast 1,2 Mrd. EUR) wieder einmal gut
positionieren kann. Das lebhafte Marktgeschehen wird insbesondere auch durch die
Anzahl der Transaktionen unterstrichen, die gegenüber Q1 2025 um 46 % zugelegt
hat. Zwar beschränken sich großvolumige Verkäufe im dreistelligen
Millionensegment weiter auf einzelne Deals, insgesamt zeigen diese Investments
allerdings, dass auch solche Top-Assets bei passenden Rahmenbedingungen immer
wieder über die Ziellinie gebracht werden.

"Unerlässlich bleibt der Umsatzbeitrag aus dem Fachmarkt- bzw. Food-Sektor, der
wie im letzten Jahr bei einem Marktanteil von rund 50 % notiert. Stärker in den
Fokus rücken in diesem Kontext auch Fachmarkt- bzw. Nahversorgungszentren, die
im ersten Quartal unter den Objektarten die meisten Deals auf sich vereinen.
Durch die Diversifizierung der Mieterträge auf oftmals mehrere bonitätsstarke
Mieter stehen sie bei Anlegern hoch im Kurs. Mit Blick auf die in der
Vermarktung befindlichen Food- bzw. Fachmarkt-Investments ist davon auszugehen,
dass die Dynamik in den kommenden Quartalen hoch bleibt und vor allem das
Portfolio-Segment weiter angekurbelt werden kann. Die Spitzenrenditen
präsentieren sich dabei wie auch in der Highstreet-Sparte je nach Objektart,
Produkt und Standort relativ heterogen. Insgesamt sind jedoch nur leichte
Veränderungen zu beobachten bzw. zu erwarten", so Christoph Scharf.

Link zum Marktbericht: Einzelhandelsimmobilien-Investmentmarkt Deutschland Q1
2026 | BNP Paribas Real Estate (https://www.realestate.bnpparibas.de/marktberich
te/retail-investmentmarkt/deutschland-report)

Pressekontakt:

Chantal Schaum
Head of Public Relations
BNP Paribas Real Estate Holding GmbH
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