WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat sich am Mittwoch mit leichterer Tendenz aus dem Handel verabschiedet. Der ATX
Die Entwicklungen im Nahen Osten und an der Straße von Hormuz bleiben laut Helaba-Analysten der treibende Faktor an den Finanzmärkten. Die Investoren agierten zurückhaltend, bis es weitere Klarheiten gibt. Die USA und der Iran haben laut einem Reporter des Nachrichtenportals Axios Fortschritte bei Verhandlungen zur Beendigung des Krieges gemacht. Beide Seiten hatten sich bei der Gestaltung von Rahmenbedingungen angenähert.
"Insgesamt bleibt die Verunsicherung trotz der jüngst gestiegenen Zuversicht groß", hieß es im Tageskommentar der Landesbank Helaba. "Solange es keine dauerhafte Lösung des Konflikts gibt und die Straße von Hormuz nicht frei befahrbar ist, gibt es keine Grundlage für eine nachhaltige Markterholung."
In Wien lag auf Unternehmensebene eine recht dünne Meldungslage vor. Von Analystenseite meldete sich die Deutsche Bank und erhöhte ihr Kursziel für die AT&S-Aktie von 68 auf 82 Euro. Die Kaufempfehlung "Buy" wurde unverändert belassen. Die Papiere des Leiterplattenherstellers reagierten mit einem klaren Plus von 2,3 Prozent auf 70,70 Euro.
Bawag
Die Titel der Strabag sanken um 6,5 Prozent. Laut Agenturberichten hat die UNIQA 2,4 Millionen Aktien des Baukonzerns verkauft. Die Analysten der Erste Group bewerteten den Schritt mittelfristig als positiv, da dadurch der Streubesitz erhöht werde, kurzfristig gebe es jedoch Verkaufsdruck für die Strabag-Aktie.
Agrana-Titel schlossen 0,8 Prozent höher. Der Zuckerkonzern hat seinen Verlust im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025/26 ausgeweitet. Dennoch schlägt der Vorstand eine Dividende von 35 Cent je Aktie vor.
Unter den weiteren Schwergewichten schwächten sich Voestalpine