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22.04.2026
um 07:38 Uhr

APA ots news: Starkes Jahr 2025: UNIQA steigert Kapitalquote auf 275 Prozent und beschleunigt nachhaltige Transformation

Konzernbericht "Ahead of Plan" und Solvency Capital Report
2025 bestätigen starkes Wachstum, eine sehr hohe Solvenzquote
und wesentliche Fortschritte im Bereich ESG

Wien (APA-ots) - "2025 war für UNIQA ein Jahr, in dem wir unsere
Strategie nicht nur
umgesetzt, sondern klar übertroffen haben", sagt Kurt Svoboda ,
CFO/CRO der UNIQA Insurance Group AG, zur Veröffentlichung des
Konzernberichts und des Solvency Capital Reports 2025. "Wir sind
Ahead of Plan und das bedeutet für uns: stärker zu wachsen,
profitabler zu werden und unsere Kapitalbasis genau dann auszubauen,
wenn geopolitische Unsicherheiten zunehmen. Unsere außergewöhnlich
starke Performance zeigt eindrucksvoll, dass UNIQA auch in einem
herausfordernden Umfeld ein äußerst verlässlicher Stabilitätsanker
bleibt."

Der Konzernbericht 2025 sowie der Solvency Capital Report
bestätigt ein operativ wie finanziell außergewöhnlich erfolgreiches
Jahr. Die verrechneten Prämien stiegen 2025 um 8,2 Prozent auf 8,4
Milliarden Euro, getragen von allen Geschäftsbereichen - mit
besonders starkem Wachstum in der Schaden- und Unfallversicherung (+
10,0 Prozent) und deutlichen Zuwächsen in der Krankenversicherung (+
6,3 Prozent) und in der Lebensversicherung (+5,1 Prozent). Auch das
Ergebnis vor Steuern legte stark zu und erreichte 516,4 Millionen
Euro, ein Plus von 16,9 Prozent. " Dieses profitable Wachstum zeigt,
dass unsere strategischen Maßnahmen rascher greifen als geplant - wir
stärken unsere Ertragskraft, verbessern unsere Combined Ratio
nachhaltig und bauen unsere Kapitalausstattung weiter aus", betont
Svoboda .

Kapitalquote steigt auf 275 Prozent

Die regulatorische Kapitalquote nach Solvency II ist im
Jahresvergleich um weitere 11 Prozentpunkte gestiegen. Diese
Kennzahl, die als Gradmesser für die Kapitalisierung gilt, lag am 31.
Dezember 2025 mit 275 Prozent (2024: 264 Prozent) auf hohem Niveau.
"Gerade in Zeiten erheblicher geopolitischer Spannungen ist unsere
starke Solvenzquote ein wesentlicher Faktor für Sicherheit,
Widerstandskraft und Vertrauen" , so Svoboda .

Die regulatorische Kapitalquote ergibt sich aus dem Verhältnis
der Eigenmittel von 7.212 Millionen Euro (2024: 6.211 Millionen Euro)
und dem Eigenmittelerfordernis von 2.626 Millionen Euro (2024: 2.350
Millionen Euro). Der Anteil an besonders sicherem Tier 1 Kapital (
Kernkapital) macht bei UNIQA aktuell 90 Prozent der Eigenmittel aus.

Gleichzeitig hat UNIQA den aktuellen Nachhaltigkeitsbericht
veröffentlicht, der wie im vergangenen Jahr Teil des Konzernberichts
2025 ist. Basis dafür ist die EU-Richtlinie zur
Nachhaltigkeitsberichterstattung "Corporate Sustainability Reporting
Directive" (CSRD).

Auf Kurs zu Netto-Null: In Österreich bis 2040, konzernweit bis
2050

"Nachhaltigkeit ist für UNIQA kein Nebenaspekt, sondern ein
zentraler Bestandteil unseres Geschäftsmodells. Mit unserem
Transition-Plan haben wir als erste börsennotierte Versicherung
Österreichs einen klaren, verbindlichen Pfad definiert: Netto-Null-
Emissionen in Österreich bis 2040, konzernweit bis 2050. Der Ausstieg
aus Kohle, Öl und Erdgas in der Veranlagung und im Firmengeschäft
sowie deutliche Fortschritte in unabhängigen ESG-Ratings
unterstreichen: Wir gehen unseren nachhaltigen Weg konsequent,
überzeugt und mit messbarem Fortschritt. Dabei verbinden wir
wirtschaftlichen Erfolg mit Verantwortung gegenüber Umwelt und
Gesellschaft" , erläutert René Knapp , Vorstand bei UNIQA Insurance
Group AG und zuständig für Nachhaltigkeit.

Deutliche Fortschritte bei internationalen ESG-Ratings

UNIQA hat 2025 ihre nachhaltige Transformation weiter
beschleunigt und zentrale ESG-Kennzahlen signifikant verbessert.
Diese Entwicklung spiegelt sich auch in mehreren international
anerkannten ESG-Ratings wider, in denen das Unternehmen im
Berichtsjahr klare Fortschritte erzielen konnte und sich im
Branchenvergleich in der Spitzengruppe etabliert hat.

Ein wesentlicher Treiber ist die konsequente Dekarbonisierung der
Kapitalveranlagung: Die Weighted Average Carbon Intensity (WACI) des
Investmentportfolios sank auf 42 t COe pro Million Euro Umsatz - ein
Rückgang um 57,5 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2021. Damit liegt
UNIQA bereits heute nahe am ursprünglich für 2030 definierten
Zielwert.

Sustainalytics bestätigt sinkende ESG-Risiken

Auch in externen Bewertungen zeigt sich diese Entwicklung. Im
Sustainalytics ESG Risk Rating (Morningstar) verbesserte sich der ESG
Risk Score von 18,9 auf 17,1 Punkte. Die Reduktion weist auf eine
weitere Verringerung wesentlicher ESG-Risiken hin und unterstreicht
die kontinuierliche Stärkung von Governance,
Nachhaltigkeitsmanagement und Transparenz.

CDP hebt UNIQA auf ein sehr gutes A-

Beim CDP-Klima-Rating erreichte UNIQA erstmals die Bewertung A-.
CDP gilt als weltweit etablierte Plattform zur Analyse von
Klimastrategien sowie des Umgangs von Unternehmen mit klimabezogenen
Risiken und Chancen und dient Investor:innen und weiteren
Stakeholdern als wichtige Entscheidungsgrundlage.

S&P ESG Score legt deutlich zu

Zudem stieg der S&P ESG Score im Berichtsjahr von 43 auf 49
Punkte. Der Score wird von dem international renommierten Analyse und
Ratinganbieter S&P Global im Rahmen einer umfassenden,
branchenspezifischen Analyse erhoben und bewertet die
Leistungsfähigkeit von Unternehmen in den Bereichen Umwelt, Soziales
und Governance. Verbesserungen gelten am Kapitalmarkt als Hinweis auf
gestärkte Prozesse, höhere Datenqualität und weiterentwickelte
Steuerungsmechanismen.

Nachhaltige Investitionen

Mit einem Sustainable-Investment-Volumen von 2,5 Milliarden Euro
hat UNIQA das strategische Ziel von 2 Milliarden Euro ebenso bereits
heute klar übertroffen. Zudem finanziert das Unternehmen zunehmend
Infrastruktur- und Energieprojekte, die aktiv zur Dekarbonisierung
beitragen.

Elektrifizierung des Fuhrparks

Auch in der Betriebsführung liegt UNIQA vor dem Plan: Die
Elektrifizierung des Fuhrparks in Österreich schreitet rasch voran
und liegt bereits bei 74 Prozent, ein deutlicher Fortschritt im
Vergleich zum Vorjahr (57,2 Prozent). Damit ist der vollständige
Umstieg auf E-Fahrzeuge bis 2030 in Österreich aus heutiger Sicht auf
Kurs.

Fortschritte bei Gender Pay Gap

Auch beim bereinigten Gender Pay Gap konnte UNIQA Fortschritte
erzielen: Die neu berechneten, bereinigten Kennzahlen zeigen eine
weitere Verringerung der Unterschiede, gestützt durch klare
Governance-Maßnahmen, jährliche Überprüfung und signifikante
Verankerung in den Vergütungssystemen. Der bereinigte Gender Pay Gap
für das Jahr 2025 liegt bei 2,4 Prozent (2024: 3,4 Prozent).

Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Diese Mitteilung enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige
Entwicklung von UNIQA beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen
dar, die auf Basis aller uns zum aktuellen Zeitpunkt zur Verfügung
stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die zugrunde
gelegten Annahmen nicht eintreffen, so können die tatsächlichen
Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Eine
Gewähr kann für diese Angaben daher nicht übernommen werden.

Zu den Berichten

Zum Konzernbericht

Zum Solvency Capital Report

Nachlese

PwC-Studie und CDP-Ranking zeigen: UNIQA bei Nachhaltigkeit auf
Kurs

Exzellentes Jahr 2025: UNIQA steigert Ergebnis und Dividende
deutlich

Bildmaterial

Fotos der der UNIQA-Vorstände

UNIQA Group

Die UNIQA Group ist eine der führenden
Versicherungsgesellschaften in ihren beiden Kernmärkten Österreich
sowie Zentral- und Osteuropa (CEE). Rund 21.000 Mitarbeiter:innen und
exklusive Vertriebspartner:innen betreuen in 14 Ländern mehr als 18
Millionen Kund:innen.

In Österreich ist UNIQA mit einem Marktanteil von rund 21 Prozent
die zweitgrößte Versicherungsgruppe. In der Wachstumsregion CEE ist
UNIQA in elf Märkten vertreten: Bosnien und Herzegowina, Bulgarien,
Kroatien, Montenegro, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Tschechien,
Ukraine und Ungarn. Darüber hinaus zählen auch Versicherungen in der
Schweiz und Liechtenstein zur UNIQA Group.

Rückfragehinweis:
Klaus Kraigher
Pressesprecher
UNIQA Insurance Group AG
Telefon: +43 664 8231997
E-Mail: klaus.kraigher@uniqa.at
Website: https://www.uniqa.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/220/aom

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