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WDH/ROUNDUP: Schütze von Washington wegen Mordversuchs an Trump angeklagt

27.04.2026
um 22:15 Uhr

(In einer früheren Version des Artikels hieß es im 1. Absatz, der Angreifer werde wegen eines tätlichen Angriffs auf einen Bundesbeamten unter Einsatz einer gefährlichen Waffe angeklagt. Korrekt muss es heißen, dass er laut amtierendem Justizminister Blanche dafür angeklagt wird, eine Schusswaffe über Bundesstaatengrenzen hinweg transportiert zu haben, um eine Straftat zu begehen.)

WASHINGTON (dpa-AFX) - Nach den Schüssen bei einer Gala in Washington wird dem Angreifer ein Mordversuch am US-Präsidenten Donald Trump zur Last gelegt. Das berichteten die "Washington Post" und CNN übereinstimmend aus dem Gerichtssaal in Washington, in dem der Verdächtige dem Richter vorgeführt wurde. Laut amtierendem Justizminister Todd Blanche kamen zwei weitere Anklagepunkte hinzu: die Verwendung einer Schusswaffe bei einer Gewalttat sowie der Transport einer Schusswaffe über Bundesstaatengrenzen hinweg, um eine Straftat zu begehen.

Der Verdächtige, laut Medienberichten ein 31 Jahre alter Mann aus Kalifornien, stürmte bei dem Gala-Dinner mit der Hauptstadtpresse am Samstagabend (Ortszeit) schwer bewaffnet durch einen Sicherheitsposten des Secret Service, ehe er von Beamten gestoppt wurde. Ein Sicherheitsbeamter wurde von mindestens einem Schuss getroffen, wegen seiner Schutzweste aber nicht schwerer verletzt.

Der amtierende Justizminister Todd Blanche hatte vor dem Gerichtstermin gesagt, der Schütze habe es vermutlich auf Regierungsmitglieder abgesehen. Das deckt sich mit Medienberichten über das Manifest des Schützen. Demnach schrieb der Angreifer in seinem gut 1.000-Worte langen Schriftstück, er nehme Regierungsvertreter ins Visier, "priorisiert vom ranghöchsten bis zum rangniedrigsten."/jcf/DP/he