FRANKFURT (dpa-AFX) - Kriegssorgen rund um den Iran sind am Freitag in Asien und Europa wieder Thema. Die Börsen stehen unter Druck, auch hierzulande. So signaliserte der X-Dax
Die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran wird auf eine Probe gestellt: Nach iranischen Attacken auf drei US-Zerstörer in der Straße von Hormus hat das US-Militär als Vergeltung Ziele in der Islamischen Republik angegriffen. US-Präsident Donald Trump forderte den Iran nach den Schlägen auf iranische Ziele erneut unter Drohungen auf, "schnell" eine Friedensvereinbarung zu unterzeichnen. Die seit rund einem Monat bestehende Waffenruhe gelte aber weiter. Die Ölpreise zogen wieder an.
Der Dax tat sich bereits am Vortag schwer. In den Sog des KI-Booms an den Märkten der USA und Asiens geriet er nicht mehr. Sein Wochenhoch hatte er am Mittwoch mit 25.152 Punkten erreicht, noch unter seinem Rekord vom Januar bei 25.507 Punkten. Nun könnte er die am Mittwoch entstandene Kurslücke bei 24.400 Punkten wieder schließen.
"Wieder einmal wird klar, dass die Börsen die Friedensglocke zu früh geläutet haben", schrieb Marktbeobachter Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners anlässlich der bis zur Wochenmitte noch deutlichen Kursgewinne an den Börsen und der neuen Eskalation. Auch diesmal sei das Einpreisen eines Friedensabkommens zwischen den USA und dem Iran verfrüht gewesen.
Vor dem Wochenende dürfte am Nachmittag der US-Arbeitsmarktbericht für Aufmerksamkeit sorgen. Er gibt Hinweise auf den Zustand der US-Wirtschaft und ist wichtig für die weitere Geldpolitik der US-Notenbank. Angesichts der zuletzt wieder steigenden Inflation sollten Anleger auf das Lohnwachstum achten, schrieb Experte Altmann.
In der Berichtssaison geht es nach einigen heißen Tagen am Freitag gemächlicher zu. Auf der Agenda stehen die Quartalszahlen der Commerzbank
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