FRANKFURT (dpa-AFX) - Bei durchwachsenen Vorgaben aus Übersee zeichnen sich im Dax
In den USA hatte der Dow Jones Industrial
Die US-Notenbank hatte erwartungsgemäß erneut nicht an der Zinsschraube gedreht. Der neue Fed-Chef Kevin Warsh wollte in seiner ersten Sitzung die von US-Präsident Trump geforderten Zinssenkungen nicht durchsetzen. Experten sehen jedoch im geänderten Wording hinsichtlich der Preisstabilität einen Hinweis auf kommende Zinserhöhungen, die den Anlegern weniger schmecken.
In Asien zeigten sich die Börsen in Japan und Südkorea aber bereits wieder sehr robust. "Die Anleger ignorieren die Fed-Signale zwar nicht", kommentierte Marktexperte Stephen Innes. "Sie bauen aber darauf, dass der Öl-Schock schneller wieder verschwindet, als es die Fed zugeben kann." Wegen des Iran-Kriegs waren die Energiepreise sprunghaft gestiegen und hatten immense Inflationssorgen ausgelöst. Im Zuge der Entspannung sind die Preise inzwischen aber wieder massiv gesunken./ag/zb