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EQS-News: Softing AG: Zwischenmitteilung Q1/3M 2026 (deutsch)

15.05.2026
um 08:30 Uhr

Softing AG: Zwischenmitteilung Q1/3M 2026

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EQS-News: Softing AG / Schlagwort(e): Zwischenbericht
Softing AG: Zwischenmitteilung Q1/3M 2026 (News mit Zusatzmaterial)

15.05.2026 / 08:30 CET/CEST
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SEHR GEEHRTE AKTIONÄRE, LIEBE MITARBEITER, PARTNER UND FREUNDE DER SOFTING
AG,

das erste Quartal zeichnet ein überwiegend erfreuliches Bild für das
begonnene Jahr. Im Segment Automotive wurde die Planung bei weitem
übertroffen. Hier freuen wir uns über ein anhaltend starkes Geschäft mit
Stammkunden bei gleichzeitiger Ausweitung der Kundschaft. Bei Industrial
baut sich der Umsatz mit margenstarkem Softwaregeschäft schrittweise auf,
gleichzeitig zeigt sich im Auftragseingang eine erhöhte Nachfrage von Kunden
aus der Prozessindustrie, speziell aus dem Bereich Öl & Gas. IT Networks
liegt zum Jahresbeginn noch deutlich hinter der Planung zurück und litt wie
die gesamte Branche besonders im Februar unter den Witterungseffekten in der
Baubranche. Die stark verbesserten Umsätze im März und April lassen
erwarten, dass die Lücken bei IT Networks aus dem Februar im Jahresverlauf
zumindest teilweise kompensiert werden können. Bei allen Segmenten ist mit
der üblichen Saisonalität unserer Jahresumsätze, das heißt mit Steigerungen
in der zweiten Jahreshälfte zu rechnen.

Wir stehen im laufenden Jahr mit einem Gesamtumsatz von rund 21,5 Mio. EUR
(VJ 22,3 Mio. EUR) nur knapp unter dem durch starke Sondereffekte bei
Automotive geprägten Vorjahresquartal und deutlich über Plan. Das EBITDA
konnte auf 1,32 Mio. EUR nach 0,77 Mio. EUR im Vorjahr gesteigert werden.
Das operative EBIT ist mit -237 TEUR noch negativ, zeigt jedoch den Trend,
indem es über dem Wert des Vorjahres von -371 TEUR liegt. Ohne die
Belastungen der IT Networks wäre schon im diesem ersten Quartal ein
positives operatives EBIT von mehr als 0,5 Mio. EUR erreicht worden. Die
stabile Entwicklung im Auftragseingang setzte sich fort. So lagen wir im
ersten Quartal bei einem Auftragseingang von 20,4 Mio. EUR nach 19,5 Mio.
EUR im Vorjahr.

Während in der Vergangenheit im ersten Quartal bei Automotive Umsätze von
5-7 Mio. EUR typisch waren, erreichten sie im ersten Quartal 2025 bedingt
durch eng gestaffelte Lieferabrufe eines Automotive-Großkunden die
Rekordhöhe von 9,5 Mio. EUR. Besonders stolz sind wir darauf, dass
Automotive im ersten Quartal des laufenden Jahres auch ohne diese
Sondereffekte einen Umsatz von knapp 8,3 Mio. EUR verbuchen konnte. Das
Ergebnis lag damit nur geringfügig unter dem Vorjahreswert. Für das
Gesamtjahr erwarten wir bei zunehmender Diversifikation unserer Kunden einen
Umsatz leicht unter Vorjahr, jedoch bedingt durch margenstarkes Geschäft bei
einem höheren Ergebnis. Derzeit laufende Gespräche über neue Großprojekte
lassen hier "Luft nach oben".

Das Segment Industrial erreichte einen Quartalsumsatz in Höhe von 11,7 Mio.
EUR. Wenngleich dies dem Vorjahreswert entsprach, wuchs der Umsatz im
Vorjahresvergleich de facto um 1,7 Mio. EUR durch den Wegfall der Umsätze
des im vergangenen Jahr verkauften nicht-strategischen Motorengeschäfts in
Italien in genau dieser Höhe. In der Region EMEA wachsen die Umsätze mit den
Anfang dieses Jahres neu vorgestellten Softwareprodukten SDEX und siAccess
beständig an. Unsere US-Tochter Softing Inc. investiert massiv in
Neuprodukte, die ab 2027 auf den Markt kommen und den Umsatz bei starken
Margen um voraussichtlich mehr als 20% treiben werden. Hierzu wurde die
Belegschaft um gut 10% ausgebaut.

IT Networks lag im ersten Quartal leider deutlich unter den Planzahlen,
wobei März und April schon wieder zufriedenstellend verlaufen sind. Wir
arbeiten hier zum einen an Vertriebs- und Vermarktungsoffensiven, zum
anderen haben wir bereits einen Reifegrad unserer neuesten Produkte
erreicht, der mittelfristig eine Reduktion der Kosten in Produktmanagement-
und Entwicklungsaufwand in Aussicht stellt. Hinzu kommen in der zweiten
Jahreshälfte Produktvarianten mit höheren Margen. Umsatzsteigerung im
Neugeschäft, Margenverbesserungen im Service und Kostenkontrolle sind in
diesem Segment die Schwerpunkte für den weiteren Jahresverlauf.

Auch in diesem Jahr haben wir eine Chance am Markt ergriffen und uns mit
einer strategisch sehr passenden Akquisition nicht-organisch vergrößert. So
konnten wir für die Softing Automotive mit Wirkung zum Mai 2026 das
Engineering- und Testgeschäft der WEIDITEC GmbH in Ingolstadt übernehmen.
Ein in Ingolstadt ansässiger Premium-Hersteller und seine
Tochtergesellschaften haben uns hierzu ermuntert. Dabei geht es um die
regionale Bereitstellung projektbezogener Kompetenzen, die wir im Raum
Stuttgart bereits seit Jahren den dort ansässigen Herstellern zur Verfügung
stellen. Bezogen auf ein komplettes Kalenderjahr gehen wir von einem
zusätzlichen Umsatz von 1,5 bis 2 Mio. EUR aus. Softing Automotive wächst
damit weiter gegen den Branchentrend.

Die wirtschaftliche Gesamtlage bleibt trotz einzelner Erfolge fragil. Für
den Konzern bestätigen wir die Guidance für das Gesamtjahr 2026 mit einem
Gesamtumsatz zwischen 80 und 85 Mio. EUR. Auf Seiten des operativen EBIT
erwarten wir ein positives Ergebnis in einer Bandbreite zwischen 3 bis 4
Mio. EUR bei einem neutralen bis positiven EBIT ohne etwaige Sondereffekte.
Gleichzeitig wollen wir die langfristige Verschuldung in diesem Jahr um rund
3 Mio. EUR weiter abbauen. Sollte sich im Jahresverlauf die Anzahl der
geopolitischen Brandherde verringern und damit auch die industrielle
Nachfrage anziehen, wäre bezogen auf Umsatz und Ergebnis auch mehr
vorstellbar.

Herzlichst

Dr. Wolfgang Trier

(Vorstandsvorsitzender)

Zwischenmitteilung zum 1. Quartal 2026

BERICHT ZUR ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den für Softing wichtigsten
Märkten zeigten im ersten Quartal 2026 weiterhin eine deutlich rezessive
Entwicklung aufgrund der Weltlage. Die Erholungseffekte durch den Abbau der
überzogenen Lagerbestände bei unseren Kunden waren überlagert von
politischer Unsicherheit und daraus resultierend großer Zurückhaltung der
Industrie bei Investitionen und der Konsumenten. Dem konnte sich auch
Softing im ersten Quartal 2026 nur teilweise entziehen.

Die konjunkturell bedingte Investitionszurückhaltung hielt auch in den
ersten drei Monaten 2026 im Segment Industrial weiterhin an. Aus diesem
Grund wurden im Segment Industrial in den ersten drei Monaten des laufenden
Jahres wie schon im Vorjahreszeitraum Umsätze in Höhe von 11,7 Mio. EUR
erzielt. Die langfristige Geschäftsentwicklung in unserer US-Gesellschaft
stimmt uns positiv. In diesem Jahr erwarten wir schon eine leichte
Umsatzsteigerung. Die deutsche Gesellschaft sollte von einem verstärkten
Auftragseingang im laufenden Jahr profitieren, wird aber durch die
konjunkturelle Schwäche in Deutschland belastet.

Das Segment Automotive trotzt weiterhin der bedrohlichen Lage der führenden
Automobilhersteller. Zwar kann das Umsatzniveau des Vorjahreszeitraum von
9,5 Mio. EUR, das durch einen Großauftrag geprägt war, nicht erreicht
werden, jedoch liegt der Umsatz mit 8,3 Mio. EUR nach wie vor aufgrund für
die Hersteller unverzichtbarer Projekte und einer starken Produktpipeline
auf einem guten Niveau und behauptet sich gegen den Branchentrend.

Im Segment IT Networks sind die Umsätze aufgrund eines weiterhin schwierigen
konjunkturellen Umfeldes von 1,9 Mio. EUR auf 1,4 Mio. EUR gesunken.

Konzernweit sank der Umsatz von 22,3 Mio. EUR auf 21,5 Mio. EUR. Während der
Auftragsbestand von 20,1 Mio. EUR auf 15,2 Mio. EUR deutlich zurückging,
nahm der Auftragseingang im Vorjahresvergleich bereits wieder um 0,9 Mio.
EUR auf 20,4 Mio. EUR zu.

Das EBIT des Segments Industrial stieg im ersten Quartal von -0,5 Mio. EUR
auf -0,1 Mio. EUR, das operative EBIT ist auf dem Niveau des
Vorjahreszeitraums geblieben und beträgt -0,2 Mio. EUR. Im Segment
Automotive verminderte sich das EBIT von 0,7 Mio. EUR leicht auf 0,6 Mio.
EUR. Das operative EBIT zeigt einen leichten Rückgang von 1,0 Mio. EUR auf
0,8 Mio. EUR. Das Segment IT Networks erzielte ein EBIT von -1,0 Mio. EUR im
Vergleich zum Vorjahr von -0,6 Mio. EUR. Hier belasteten einmalige Kosten
aus der Markteinführung eines neuen Gerätes sowie Rabattaktionen den Ertrag.

In Summe erzielte der Softing-Konzern damit in den ersten drei Monaten 2026
ein EBIT von -0,9 Mio. EUR nach -1,3 Mio. EUR im Jahr 2025. Das operative
EBIT (EBIT bereinigt um aktivierte Entwicklungsleistungen und deren
Abschreibungen sowie Auswirkungen aus der Kaufpreisverteilung) des Konzerns
betrug im Berichtszeitraum -0,2 Mio. EUR (Vj. -0,4 Mio. EUR). Das EBITDA des
Konzerns erreichte in den ersten drei Monaten 1,3 Mio. EUR (Vj. 0,8 Mio.
EUR), womit die EBITDA-Marge bei 6,1% (Vj. 3,5%) lag.

Investitionen in das Sachanlagevermögen wurden in geringem Umfang zu
Ersatzbeschaffungen getätigt. Daraus resultierten zum 31. März 2026
Zahlungsmittel in Höhe von 6,4 Mio. EUR nach 6,2 Mio. EUR zum 31. Dezember
2025.

Die Eigenkapitalquote zum 31. März 2026 betrug 49,1% nach 49,8% zum 31.
Dezember 2025.

FORSCHUNG UND PRODUKTENTWICKLUNG

Softing hat in den ersten drei Monaten 2026 Aufwendungen für die Entwicklung
neuer Produkte in Höhe von 0,9 Mio. EUR (Vj. 0,5 Mio. EUR) bilanziell
aktiviert. Weitere wesentliche Teile für die Weiterentwicklung bestehender
Produkte sind direkt als Aufwand verbucht worden.

MITARBEITER

Zum 31. März 2026 waren im Softing-Konzern 407 Mitarbeiter (Vj. 413)
beschäftigt. Im Berichtszeitraum wurden an Mitarbeiter keine Aktienoptionen
ausgegeben.

RISIKO UND CHANCEN FÜR DIE ZUKÜNFTIGE ENTWICKLUNG DER GESELLSCHAFT

Die Risiko- und Chancenstruktur der Gesellschaft haben sich zum Stichtag 31.
März 2026 und in Vorausschau auf die verbleibenden neun Monate des Jahres
2026 nicht wesentlich gegenüber der Darstellung im Konzernabschluss zum 31.
Dezember 2025 geändert. Zur Detaillierung verweisen wir hierzu auf unseren
Konzernlagebericht im Geschäftsbericht 2025 auf die Seiten 8ff.

Die Konjunkturaussichten in Deutschland, Europa und in den USA haben sich
gegenüber der Darstellung im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2025 kaum
geändert. Die Inflation wird aufgrund hoher Energiepreise, Lohnkosten und
angedrohten Zöllen steigen. Die Aussichten auf eine wirtschaftliche Erholung
bestehen im ersten Quartal nicht und dürften nach Schätzungen vieler
Institutionen (EZB, Weltbank, IFO-Institut etc.) für Deutschland auch
bezogen auf das Gesamtjahr um die Nulllinie liegen. Dies bedeutet für die
Risikosteuerung, Maßnahmen zu treffen, die Kosten weiter zu senken und die
Ertragskraft zu stärken. Trotz der eingeleiteten Schritte lassen sich die
Risiken nicht vollständig beherrschen.

Die geopolitischen Unsicherheiten, bedingt durch den von Russland
fortgesetzten Angriffskrieg auf die Ukraine, die erratischen Zollandrohungen
der USA gegen Freund und Feind und der Krieg im Nahen Osten bestehen
weiterhin. Der Kundenkreis der Softing AG beschränkt sich im Wesentlichen
auf westliche Staaten. Diese sind durch die lahmende Wirtschaft in
Deutschland und die Zollandrohungen der USA stark in ihrem jeweiligen
Geschäftsbetrieb in Mitleidenschaft gezogen.

Generell gehen wir trotz der derzeitigen wirtschaftlichen und politischen
Rahmenbedingungen von einer weiterhin stabilen Beschaffungssituation aus.
Wir haben speziell die Lagerbewegungen in den Fokus genommen und wollen
daraus verstärkt Liquidität gewinnen, als Maßnahme zur Risikosteuerung.

Das Thema Cybersicherheit und die etwaige drohende Ausweitung der
Kriegshandlungen auf dieses Feld werden bei Softing weiterhin ernst
genommen. Die aktuellen Empfehlungen der Behörden werden auf die Situation
bei Softing überprüft und umgesetzt. Eine Abstimmung und ein Vergleich mit
anderen Unternehmen finden statt, um den eigenen Standort zu bestimmen. Es
werden in Cybersicherheit nicht unerhebliche Summen investiert, das Personal
wird laufend geschult. Es gilt die Resilienz und Wiederherstellbarkeit von
IT-Systemen zu trainieren und alle Mitarbeiter zur Wachsamkeit anzuhalten.

AUSBLICK

Wir bestätigen die Konzernprognose des Lageberichts zum Konzernabschluss
2025, Seite 28f. In Summe gehen wir weiterhin von Umsätzen zwischen 80 Mio.
EUR und 85 Mio. EUR aus.

Das EBIT erwarten wir zwischen -0,5 Mio. EUR und 0,5 Mio. EUR, das operative
EBIT ist mit 3,0 Mio. EUR bis 4,0 Mio. EUR geplant. Saisonal bedingt
erwarten wir wiederum, dass sich das zweite Halbjahr als deutlich stärkeres
Halbjahr erweisen wird. Diese Hoffnung wird durch den wachsenden
Auftragseingang, den Politikwechsel in Deutschland und eine erwartete
Entschärfung der Zolldrohungen gestützt. Wir werden quartalsweise eine
Präzisierung dieser Größen durchführen und dazu berichten.

EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG

Am 27. April 2026 hat die Softing Automotive Electronics GmbH sämtliche
Anteile an einer Vorratsgesellschaft erworben. Die Gesellschaft wurde im
Anschluss in Softing Automotive GmbH umfirmiert. Die Softing Automotive GmbH
ist damit eine 100%ige Tochtergesellschaft der Softing Automotive
Electronics GmbH. Die erstmalige Einbeziehung der Softing Automotive GmbH in
den Konzernabschluss erfolgt ab dem Zeitpunkt des Erwerbs der Beherrschung,
mithin ab dem 27. April 2026.

Die Gesellschaft wurde mit dem Ziel erworben, im Wege eines Asset Deals den
Geschäftsbetrieb aus einer Insolvenzmasse heraus zu erwerben. Zum Zeitpunkt
der Zwischenmitteilung befindet sich der Erwerb des Geschäftsbetriebs in der
Umsetzung.

ALLGEMEINE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Der Konzernabschluss der Softing AG zum 31. Dezember 2025 wurde nach den
International Financial Reporting Standards (IFRS), der am Abschlussstichtag
gültigen Richtlinien des International Accounting Standards Board (IASB),
erstellt. Die Quartalsmitteilung zum 31. März 2026, die auf Basis des
International Accounting Standards (IAS) 34 "Interim Financial Reporting"
erstellt wurde, enthält nicht die gesamten erforderlichen Informationen
gemäß den Anforderungen für die Erstellung des Jahresberichts und sollte in
Verbindung mit dem Konzernabschluss der Softing AG zum 31. Dezember 2025
gelesen werden. In der Quartalsmitteilung zum 31. März 2026 wurden
grundsätzlich die gleichen Bilanzierungsmethoden angewendet wie im
Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2025. Die Erstellung der
Quartalsmitteilung erfolgte ohne prüferische Durchsicht.

ÄNDERUNGEN IM KONSOLIDIERUNGSKREIS

Zum 01. Januar 2026 erfolgte die Verschmelzung der GlobalmatiX GmbH auf die
Softing Services GmbH. Beide Gesellschaften waren/sind ansässig in Haar,
Deutschland.

Zudem erfolgte zum 01. Januar 2026 die Verschmelzung der Softing Engineering
& Solutions GmbH, Kirchentellinsfurt, Deutschland, auf die Softing
Automotive Electronics GmbH, Haar, Deutschland.

Des Weiteren wurden sämtliche Anteile der Softing AG, Haar, Deutschland, an
der Buxbaum Automation GmbH, Eisenstadt, Österreich, mit wirtschaftlichem
Übergang zum 31. März 2026 veräußert. Mit dem Übergang der Kontrolle wurden
sämtliche Vermögenswerte und Schulden der veräußerten Einheit aus dem
Konzernabschluss ausgebucht und die Buxbaum Automation GmbH entkonsolidiert.

Im Rahmen der Entkonsolidierung wurden die folgenden Vermögenswerte
ausgebucht (Beträge in TEUR):

* Sachanlagen: 103

* Vorräte (Buchwert): 203

* Forderungen aus Lieferungen und Leistungen: 80

* Bankguthaben: 379

* Kurzfristige Finanzforderungen: 455

Die Gesamtausbuchung der Vermögenswerte belief sich auf 1.220 TEUR.

Auf der Passivseite wurden folgende Schulden ausgebucht (Beträge in TEUR):

* Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (extern): 734

* Nicht-finanzielle Schulden: 273

* Finanzielle Schulden: 41

Die Gesamtausbuchung der Schulden belief sich auf 1.048 TEUR.

Das Eigenkapitalergebnis aus der Entkonsolidierung wurde mit 172 TEUR
erfasst.

Der Verkaufspreis der Anteile lag bei 110 TEUR, sodass ein entsprechender
Veräußerungsverlust entstand.

Der gesamte aus der Entkonsolidierung resultierende sonstige betriebliche
Aufwand auf Konzernebene betrug 66 TEUR.

Die Entkonsolidierung führte somit zu einem einmaligen negativen
Ergebnisbeitrag im Berichtsjahr, welcher unter den sonstigen betrieblichen
Aufwendungen ausgewiesen wird.

Im Rahmen der Entkonsolidierung waren nicht beherrschende Anteile zu
berücksichtigen. Diese wurden zum Zeitpunkt des Verlusts der Beherrschung
aus dem Konzernabschluss ausgebucht. Fremdwährungsdifferenzen bestanden
nicht, da sich die betroffenen Gesellschaften im Euroraum befanden.

Die Verschmelzungen sowie der Anteilsverkauf sind Teil der angestrebten
Konzernvereinfachung im Jahr 2026.

KENNZAHLEN ZUM 1. QUARTAL 2026

Alle Angaben in Mio. EUR Quartalsmitteilung Quartalsmitteilung
1/2026 1/2025

Auftragseingang 20,4 19,5
Auftragsbestand 15,2 20,1
Umsatz 21,5 22,3
EBITDA 1,3 0,8
EBIT -0,9 -1,3
EBIT (operativ) -0,2 -0,4
Jahresüberschuss -1,0 -1,5
Ergebnis je Aktie in EUR -0,11 -0,15
(operativ)

Kontakt:
Dr. Wolfgang Trier
Vorstandsvorsitzender

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Zusatzmaterial zur Meldung:

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Dateibeschreibung: syt126d

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