(Wiederholung mit Berichtigung im 1. Satz des 4. Absatzes: Überflüssiges Verb "schrieb" entfernt.)
BERLIN (dpa-AFX) - Der US-Fahrdienstleister Uber
Die Aktie gewann nach Handelsbeginn am Vormittag gut 9 Prozent auf 36,69 Euro und kommt damit auf einen Börsenwert von etwas mehr als 11 Milliarden Euro. Analyst Giles Thorne von der US-Investmentbank Jefferies schrieb am Wochenende bereits, das von Uber für eine Übernahme im Raum stehende Gebot von 33 Euro je Aktie reiche offenbar nicht aus. Einige Investoren wollten mehr als 40 Euro für ihre Anteilsscheine. Wie es jetzt weitergehe, sei schwer zu vorherzusagen, nicht zuletzt aufgrund einer "Myriade wettbewerbsrechtlicher Probleme".
In der "Financial Times" ("FT") hatte es am Wochenende unter Verweis auf informierte Personen geheißen, auch Ubers US-Rivale Doordash
Experte Marcus Diebel von der US-Bank JPMorgan schrieb, eine Übernahme wäre für die Aktionäre angesichts der jüngsten Kursrally das Sahnehäubchen. Für Uber würde der Deal strategisch Sinn machen - sowohl mit Blick auf die geografische Expansion als auch Synergiepotenzial. Auch Diebel sieht jedoch regulatorische Hürden.
Der Kurs der Delivery-Hero-Anteile hatte in den vergangenen Tagen unter anderem wegen der Spekulation über eine mögliche Offerte durch Uber kräftig angezogen.
Delivery Hero hat seinen Sitz in Berlin, ist aber seit dem Verkauf des Deutschland-Geschäfts an Just Eat Takeaway hierzulande operativ nicht mehr aktiv. Das Unternehmen zählt allerdings wegen der starken Präsenz in Asien, Südeuropa, der arabischen Halbinsel und Afrika zu den weltweit größten Essenslieferdiensten. Uber betreibt mit Uber Eats selbst einen Essenslieferdienst - unter anderem auch in vielen Städten Deutschlands.
Vor einer Woche hatte Delivery Hero mitgeteilt, Uber halte nun 19,5 Prozent des ausgegebenen Kapitals von Delivery Hero, sowie weitere 5,6 Prozent in Form von Optionen. Zuletzt hatte Uber seine Beteiligung schon von gut 7 Prozent auf fast 18 Prozent aufgestockt. Die niederländische Beteiligungsgesellschaft Prosus
Uber spreche jetzt auch andere Anteilseigner an, hatte es in einem Bloomberg-Bericht vom Freitagabend unter Berufung auf Finanzkreise geheißen. Aktuell halten die Niederländer von Prosus demnach noch etwa 16,8 Prozent, gefolgt von Aspex Management mit 14,4 Prozent. Die US-Bank Morgan Stanley