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OTS: nulegal GmbH / Deutschlands KMU verlieren Milliarden durch Bürokratie: ...

27.05.2026
um 09:14 Uhr

Deutschlands KMU verlieren Milliarden durch Bürokratie:
Legal-Tech-Startup nu:legal erhält 1,3 Mio. Euro Finanzierung für
schnellere Rechtsprozesse
Berlin/Potsdam (ots) - Viele deutsche Unternehmen stehen bei Rechtsfragen vor
derselben Herausforderung: Klassische Kanzleien sind oft langsam und teuer,
generative KI dagegen bei sensiblen Themen nicht zuverlässig genug. Gleichzeitig
steigt der regulatorische Aufwand weiter an. Laut KfW kosten rechtliche und
Compliance-bezogene Prozesse die deutsche Wirtschaft jährlich rund 61 Milliarden
Euro.

Genau hier setzt das Legal-Tech-Startup nu:legal an. Das Unternehmen startet
heute die öffentliche Beta seiner Plattform auf https://nulegal.eu/ und gibt
eine Finanzierung in Höhe von 1,3 Millionen Euro bekannt. Die Runde wurde von
Caesar Ventures angeführt. Zu den Investoren zählen außerdem Unternehmer:innen,
KI-Operatoren sowie Partner führender europäischer Kanzleien.

Die Plattform kombiniert eine eigens entwickelte Technologie, die
standardisierte Routineaufgaben übernimmt, mit der Expertise spezialisierter
Anwälte, und richtet sich speziell an kleine und mittelständische Unternehmen.
Zum Start liegt der Fokus auf Arbeitsrecht und Datenschutz, zwei der größten
operativen Rechts- und Compliance-Baustellen für KMU. Unternehmen sollen
Prozesse wie Arbeitsverträge, Kündigungen oder Datenschutzerklärungen künftig
deutlich schneller abwickeln können.

Gegründet wurde nu:legal von Bork Morfaw, ehemaliger Jurist bei Freshfields.
Bereits zuvor entwickelte er mit "LegalGPT" (ehemals AnwaltGPT) eines der
bekanntesten Legal-AI-Produkte Europas mit über 200.000 Nutzer:innen. "Viele
Unternehmen nutzen bereits KI-Systeme für rechtliche Fragestellungen.
Gleichzeitig fehlt das Vertrauen in generische Modelle, insbesondere bei
sensiblen Themen", sagt Morfaw. "Genau diese Lücke wollen wir schließen."

Anders als viele internationale Anbieter fokussiert sich nu:legal gezielt auf
deutsches und europäisches Recht. Die Plattform startet zunächst über ein
Waitlist-Modell. Weitere Rechtsbereiche und europäische Märkte sollen folgen.

Pressekontakt:

Laetitia Delorme, PR & Kommunikation
mailto:mail@laetitia-delorme.de
+49 176 64928379

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