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IRW-News: Miningscout: Unsicherheit vor Wahlen: Perus Bergbau trotzdem mit starken Fortschritten

01.06.2026
um 12:25 Uhr

IRW-PRESS: Miningscout: Unsicherheit vor Wahlen: Perus Bergbau trotzdem mit starken Fortschritten

Die anstehenden Präsidentschaftswahlen sorgen in Perus Bergbau für eine gewisse Unsicherheit. Gewiss ist dagegen der Rohstoffreichtum des Landes: Metallexplorer melden fortlaufend starke Ergebnisse.

Der Metallexplorer Aftermath Silver (ISIN: CA00831V2057, WKN: A2DMFN) legte im Mai Bohrergebnisse aus seinem Phase-3-Diamantbohrprogramm in der Silber-Kupfer-Mangan-Lagerstätte Berenguela im Puno Bezirk im Süden Perus vor.

Die Ergebnisse kamen an der Börse gut an: Um und 20 % legte der Kurs des nunmehr mit knapp 170 Mio. EUR bewerteten Unternehmens zu. Unter den Resultaten: 25,3 Meter mit 184 Gramm Silber pro Tonne, 1,39 % Kupfer und 19,1 % Mangan sowie 37,8 Meter mit 150 Gramm Silber, 165 % Kupfer und 26,3 % Mangan - jeweils ab der Oberfläche.

Aftermath Silver: Hohe Kupfergehalte bei Berenguela ab der Oberfläche

Die Geologen des Explorers wollen mit den Bohrungen hochgradige Mineralisierungen abgrenzen, die sich für den Abbau als Startgrube im Rahmen der geplanten zukünftigen Minenaktivitäten eignen. CEO Ralph Rushton ordnet ein: Das Programm hat die in der Mineralressourcenschätzung 2025 definierten hochgradigen Silber- und Kupfermineralisierungen erfolgreich abgegrenzt und einige hervorragende Bohrabschnitte hervorgebracht. Die Kupfergehalte dieser Bohrungen waren erhöht und belegen erneut das vielfältige Wertschöpfungspotenzial des Berenguela-Feldes.

Perus Bergbausektor muss sich um hohe Erzgehalte wenig Sorgen machen, wie die jüngsten Ergebnisse von Aftermath Silver zeigen. Die Branche sorgt sich wie die gesamte Wirtschaft eher um Unsicherheiten auf politischer Ebene.

Laut einem Bericht der Zentralbank sank das Geschäftsklima im April auf den niedrigsten Stand seit fast zwei Jahren, während Perus Anleihen und die Währung Sol in den letzten Wochen hinter der Region zurückblieben.

Der linke Kandidat Roberto Sánchez, so zeichnet es sich nach einer langen Hängepartie um die Stimmauszählung ab, dürfte am 7. Juni in der Stichwahl gegen die Konservative Keiko Fujimori antreten. Umfragen deuten auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen hin.

Bergbau sorgt sich um Pläne des linken Sanchez

Investoren fürchten, Sanchez könnte durch eine Verfassungsreform ausschweifende staatliche Interventionen in Schlüsselindustrien anstreben, die Steuern erhöhen und die Standortattraktivität verringern. Im Wahlkampf hatte der enge Verbündete des inhaftierten Ex-Präsidenten Pedro Castillo Umverteilung zugunsten ländlicher Gemeinden und eine schrittweise Abschaffung des Tagebaus in Aussicht gestellt. Im Raum stehen im Fall eines Wahlsiegs außerdem ein Gesetzesvorschlag zur Halbierung der zulässigen Laufzeit ungenutzter Konzessionen sowie der Entzug der lange verzögerten, 1,8 Mrd. USD schweren Projektlizenz für das Tía-María-Projekt von Southern Copper, die im April erteilt wurde.

Es gab eine deutliche Verschlechterung, die hauptsächlich auf die Unsicherheit im Vorfeld der Wahlen und die Angst vor einem radikalen Wandel in der Art und Weise, wie das Land regiert wird, zurückzuführen ist, sagte der ehemalige Finanzminister Luis Miguel Castilla gegenüber Bloomberg News.

Der Bergbau ist für Perus Wirtschaft von entscheidender Bedeutung. Die Investitionen im Bergbau erreichten im vergangenen Jahr rund 6 Mrd. USD. Eine weitere Zunahme galt bislang aufgrund der hohen Gold- und Kupferpreise als wahrscheinlich. Perus Wirtschaft ist seit der Pandemie jährlich um etwa 3 % gewachsen, was vor allem auf Mineralexporte zurückzuführen ist. Der Bergbau macht rund 60 % der Exporte aus.

Analysten zufolge haben sich die peruanischen Märkte nach acht Präsidenten seit 2016 weitgehend an Instabilität gewöhnt. GEM Mining Consulting warnt jedoch, dass ein Sieg von Sánchez eine starke Kurskorrektur bei den Staatsanleihen und der Währung des Landes auslösen könnte - ein Zeichen dafür, dass die Märkte die Ankündigungen durchaus ernst nehmen.

Die (möglichen) Probleme des peruanischen Bergbaus sind vor allem oberirdischer Natur. Unter der Erde lagern weiterhin hochgradige Erzvorkommen. Neben Aftermath Silver veröffentlichten mehrere weitere Unternehmen Ergebnisse zu ihren Projekten, die überregional zur Kenntnis genommen wurden.

Perus Explorer mit starken Projektfortschritten

Excellon Resources legte im Frühjahr eine Mineralressourcenschätzung für die Silber-Blei-Zink-Mine Mallay in Zentralperu vor. Die angezeigten Mineralressourcen werden auf 890.000 Tonnen mit einem Gehalt von 195 Gramm pro Tonne Silber, 3,33 % Blei und 4,83 % Zink geschätzt, was 5,57 Mio. Unzen Silber, 65 Mio. Pfund Blei und 95 Mio. Pfund Zink entspricht. Die abgeleiteten Mineralressourcen werden auf 362.000 Tonnen mit einem Gehalt von 149 Gramm pro Tonne Silber, 2,67 % Blei und 4,32 % Zink geschätzt, was 1,74 Mio. Unzen Silber, 21 Mio. Pfund Blei und 34 Mio. Pfund Zink entspricht.

GoldMining veröffentlichte im Februar eine Ressourcenschätzung für die A1 Zone beim Projekt Crucero. In der angezeigten Kategorie umfasst diese 42,7 Mio. Tonnen mit 1,74 Mio. Unzen Goldäquivalent. In der abgeleiteten Kategorie kommen noch einmal 34,9 Mio. Tonnen mit 1,04 Mio. Unzen Goldäquivalent hinzu.

Pecoy Copper legte im April Bohrergebnisse für Pecoy vor. Eine Bohrung durchschnitt 1.020,50 Meter mit 0,43 % Kupfer und zusätzlichen Anteilen Gold, Silber und Molybdän ab 48 Metern Tiefe. Dies markierte bereits den zweiten kilometerlangen Abschnitt in der South-Breccia-Zone des Projekts.

Nach dem Abschluss der Ergänzungsbohrungen in den potenziellen Startgruben setzt Aftermath Silver die Exploration von Berenguela ohne Verzögerung fort. Nun stehen zunächst geotechnische Bohrungen auf dem Plan, die für eine Vorstudie benötigt werden. Im Anschluss daran sollen die hochgradige Kupfermineralisierung am östlichen Ende der MRE sowie das intrusive/Skarn-Kupferziel im Südwesten untersucht werden. Dort hatten Probenahmen über eine Streichlänge von etwa 2 km anomale Kupfergehalte in Verbindung mit verkieseltem Kalkstein ergeben.

Berenguela könnte in einigen Jahren gleich drei begehrte Metalle liefern. Die oberflächennahen, hohen Gehalte lassen auf einen kostengünstigen Abbau hoffen. Ob es zu Änderungen in der Bergbaupolitik kommt und ob diese sich auf den Projektwert von Berenguela auswirken, bleibt abzuwarten. Bei einem weiterhin erfolgreichen Verlauf der Exploration spricht vieles für eine Fortsetzung des im Februar 2024 gestarteten Aufwärtstrends der Aftermath Silver Aktie.

Weitere Informationen zu Aftermath Silver finden Sie im Unternehmensprofil auf Miningscout.de:
https://www.miningscout.de/minenaktien/aftermath-silver-ltd/

Aftermath Silver Ltd.
TSX-Venture: AAG
ISIN: CA00831V2057
WKN: A2DMFN
Webseite: www.aftermathsilver.com

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