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APA ots news: Wohin mit meinen Kryptowerten? FMA rät Verbraucher:innen zur...

03.06.2026
um 13:41 Uhr

APA ots news: Wohin mit meinen Kryptowerten? FMA rät Verbraucher:innen zur Prüfung der Anbieterzulassung

Die neue Ausgabe der FMA-Info "Reden wir über Geld" erklärt,
worauf man bei der Auswahl des Anbieters von
Krypto-Dienstleistungen achten sollte

Wien (APA-ots) - Kryptowerte sind vor allem bei jungen Anleger:innen kein
Nischenthema
mehr. Dabei stellt sich häufig die Frage, welche Unternehmen zum
Beispiel Kauf, Verkauf und Verwahrung anbieten dürfen und welche
Anforderungen sie dafür erfüllen müssen. Die österreichische
Finanzmarktaufsicht (FMA) erläutert in der aktuellen Ausgabe der
Verbraucherinformationsreihe "Reden wir über Geld", woran man
lizensierte Anbieter erkennt und wie man deren Zulassung überprüfen
kann.

Mit der Verordnung über Märkte für Kryptowerte (MiCAR) gilt seit
2025 erstmals ein einheitlicher europäischer Rechtsrahmen für
Anbieter von Kryptowerte-Dienstleistungen. In Österreich hat die FMA
bis Ende 2025 acht Anbieter von Kryptowerte-Dienstleistungen (CASP -
Crypto Asset Service Provider) zugelassen, mittlerweile sind es neun.
Sieben dieser Anbieter nutzten bereits den EU-Pass für
grenzüberschreitende Tätigkeiten. Die von österreichischen CASPs
verwahrten Kryptowerte beliefen sich Ende 2025 auf mehr als 4,4
Milliarden Euro, rund eine Millionen Nutzer:innen haben im Jahr 2025
mindestens einmal gehandelt. Zusätzlich können aktuell 93 europäische
CASPs ihre Dienste in Österreich anbieten.

Die Zulassung - in Österreich durch die FMA - stellt sicher, dass
Anbieter vor Aufnahme ihrer Tätigkeit umfassend geprüft werden -
unter anderem hinsichtlich ihrer Organisation, finanziellen
Ausstattung, IT-Sicherheit und Unternehmensführung. Lizenzierte CASPs
müssen laufend gesetzliche Anforderungen erfüllen, etwa zur sicheren
und getrennten Verwahrung von Kundengeldern und Kryptowerten, zum
Risikomanagement sowie zur transparenten Information ihrer
Kundschaft.

"Reden wir über Geld" greift auch das Thema Kryptobetrug auf.
Betrügerische Anbieter erwecken häufig einen professionellen Eindruck
und sind zuweilen nur schwer von seriösen Angeboten zu unterscheiden.
Die FMA erläutert, wie die Zulassung eines Anbieters überprüft werden
kann und welche Unterschiede zwischen regulierten Anbietern innerhalb
des Europäischen Wirtschaftsraums und Anbietern aus Drittländern
bestehen.

Die neue Ausgabe von "Reden wir über Geld" kann wie alle
bisherigen Ausgaben auf der Website
https://redenwiruebergeld.fma.gv.at/ abgerufen werden. "Reden wir
über Geld" ist auch auf Instagram unter @redenwiruebergeld vertreten.
Informationen zur Zulassung von Anbietern finden Verbraucher:innen in
der FMA-Unternehmensdatenbank .

Rückfragehinweis:
FMA-Mediensprecher
Boris Gröndahl
Telefon: +43 1 24959-6010 / +43 676 8824 9995
E-Mail: boris.groendahl@fma.gv.at

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