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OTS: Schwarz Corporate Solutions KG / Geschäftsjahr 2025: Unternehmen der ...

11.06.2026
um 14:02 Uhr

Geschäftsjahr 2025: Unternehmen der Schwarz Gruppe erzielen 185,6
Milliarden Euro Umsatz und treiben mit Investitionen von mehr als 10
Milliarden Euro ihren Wachstumskurs voran (FOTO)
Neckarsulm (ots) -

- Der Gesamtumsatz der Unternehmensgruppe wächst um 5,8 Prozent auf 185,6
Milliarden Euro.
- Das einzigartige Ökosystem schafft 9.000 neue Arbeitsplätze und bietet 604.000
Mitarbeitern (Vorjahr: 595.000) Stabilität in herausfordernden Zeiten.
- Starker Handelskern bildet Basis für weiteres Wachstum.
- Die Unternehmen der Schwarz Gruppe investierten im Geschäftsjahr 2025 rund 9
Milliarden Euro, davon 3,7 Milliarden Euro in den Wirtschaftsstandort
Deutschland.
- Im laufenden Geschäftsjahr sind Investitionen über alle Sparten hinweg in Höhe
von mehr als 10 Milliarden Euro geplant.

Die Unternehmen der Schwarz Gruppe haben das Geschäftsjahr 2025 mit einem
deutlichen Umsatzplus und einer weiteren Festigung ihrer Marktposition
abgeschlossen. In einem von wirtschaftlichen und geopolitischen Krisen geprägten
Umfeld erwirtschafteten die Unternehmen der Schwarz Gruppe einen Gesamtumsatz
von 185,6 Milliarden Euro (Vorjahr: 175,4 Milliarden Euro). Dies entspricht
einem Zuwachs von 5,8 Prozent. Im Berichtszeitraum stieg die Zahl der
Mitarbeiter um 9.000 (+1,5 Prozent) von 595.000 auf 604.000 - allein 5.000 davon
in Deutschland. Das ist eine Steigerung um 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Zudem schaffen die Unternehmen der Schwarz Gruppe trotz einer anhaltend
angespannten Wirtschaftslage nicht nur innerhalb der Gruppe, sondern auch
indirekt bei Partnern und Lieferanten entlang der gesamten Wertschöpfungskette
neue Arbeitsplätze.

Wachstumstreiber Handel: Kundennähe und Stärkung der Marktposition

Die Handelssparten bilden das stabile Rückgrat der Schwarz Gruppe. Als
zuverlässige Nahversorger legen Lidl und Kaufland großen Wert auf die Nähe zu
ihren Kunden. Daher wurde im Geschäftsjahr 2025 das Filialnetz um 300 Filialen
auf 14.500 Filialen erweitert (Vorjahr: 14.200; +2,1 Prozent). Lidl steigerte
seinen Filialumsatz auf 140,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 132,1 Milliarden Euro).
Dieses Plus von 6,1 Prozent resultiert maßgeblich aus der Erweiterung des
Filialnetzes und aus Kundenzuwächsen in Deutschland und Europa. Zur weiteren
Absicherung der Lieferketten zwischen Asien und Europa investiert Lidl in die
Modernisierung der Tailwind-Flotte und hat den Bau von fünf neuen Schiffen für
die Reederei in Auftrag gegeben. Kaufland erzielte einen Filialumsatz von 36,7
Milliarden Euro, ein Plus von 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr (35,2 Milliarden
Euro). Die Sparte verzeichnete Zuwächse in Deutschland sowie in osteuropäischen
Märkten und festigte ihre Marktposition. Darüber hinaus expandierte sie mit
Kaufland Marktplatz nach Italien und Frankreich und ist mit ihrem
Online-Marktplatz nun in sieben Ländern Europas aktiv. Der Online-Umsatz von
Lidl und Kaufland belief sich planungsgemäß insgesamt auf 1,7 Milliarden Euro
(Vorjahr: 1,7 Milliarden Euro) und liegt damit analog zur Marktentwicklung auf
dem Niveau des Vorjahres.

Kreislaufwirtschaft: Ressourcen für morgen sichern

Die Kreislaufwirtschaftssparte PreZero erweitert ihr Geschäftsmodell: Sie
ergänzt ihre umfassende Entsorgungs- und Recyclingexpertise um einen geschärften
Fokus auf die Sicherung wichtiger Rohstoffe und positioniert sich so zusätzlich
als strategischer Partner für Ressourcensouveränität. Bei einem Wertstoffumsatz
von 4,1 Milliarden Euro (+5,1 Prozent; Vorjahr: 3,9 Milliarden Euro) markiert
PreZero mit der Akquisition von RE.LION.BAT den Einstieg in das
Batterierecycling und setzt - zusammen mit Investitionen in die energetische
Verwertung - neue Maßstäbe für eine autarke Kreislaufwirtschaft. Strategische
Partnerschaften, wie die Kooperation mit der BMW Group zur
Altfahrzeug-Verwertung, treiben den Aufbau industrieller Materialkreisläufe
voran. Ziel ist die konsequente Umwandlung von Wertstoffen in Ressourcen für den
breiten Markt und das gesamte Ökosystem der Schwarz Gruppe. Unterstrichen wird
dies durch die gruppenweite "Road to Zero Waste"-Zielsetzung, bis 2030 rund 95
Prozent des innerbetrieblichen Abfallaufkommens wiederzuverwenden, zu recyceln,
zu kompostieren oder zu vergären.

Produktion: Integration und Versorgungssicherheit

Die produzierenden Unternehmen der Schwarz Gruppe stellen die Warenversorgung
mit wichtigen Lebensmitteln sicher und steigerten ihren Umsatz um 23,9 Prozent
auf 5,7 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,6 Milliarden Euro). Neben der vollen
operativen Leistungsfähigkeit des Werks im britischen Derby stärkte die Schwarz
Produktion durch den Zukauf des Konfitüren- und Honigherstellers Göbber die
Unabhängigkeit der Lieferketten. Mit Investitionen von über 300 Millionen Euro
in die Erweiterung der Großbäckerei Bonback in Halle (Saale) wird die Schwarz
Produktion die Versorgungssicherheit weiter ausbauen und mehr als 400 neue
Arbeitsplätze schaffen.

Digitalisierung: Souveräne Infrastruktur für Europa

Schwarz Digits leistet mit Lösungen in den Bereichen Cloud, Cyber-Sicherheit,
Künstliche Intelligenz, Kommunikation und Workplace einen wichtigen Beitrag zur
digitalen Souveränität Deutschlands und Europas. Die wachsende Relevanz des
Themas spiegelt sich in einem deutlichen Umsatzplus der IT- und Digital-Sparte
der Schwarz Gruppe von 15,8 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,9
Milliarden Euro) wider. Als zentraler Wachstumstreiber erwies sich die steigende
Nachfrage deutscher und europäischer Unternehmen nach der souveränen
Cloud-Lösung STACKIT. Ein entscheidender Meilenstein war zudem der Spatenstich
für das 200-Megawatt-Rechenzentrum in Lübbenau - eine signifikante Investition
in eines der modernsten Rechenzentren Europas. Zur Sicherung der digitalen
Souveränität baute die Sparte technologische Partnerschaften weiter aus, unter
anderem in den Bereichen Cybersicherheit und datengetriebene
Verteidigungsfähigkeit. Über die strategische Kooperation mit dem Bundesamt für
Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) treibt Schwarz Digits zudem die
Entwicklung souveräner Cloud-Lösungen für die öffentliche Verwaltung voran.

Strategisches Voraushandeln als Erfolgsfaktor

"Die Unternehmen der Schwarz Gruppe sind trotz wirtschaftlicher und
geopolitischer Krisen auch im Geschäftsjahr 2025 deutlich gewachsen. Diese
starke Leistung ist das Verdienst von über 600.000 engagierten Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern", sagt Gerd Chrzanowski, Komplementär der Schwarz Gruppe. "Wir
haben unsere Position als Nummer eins in Europa nachdrücklich gefestigt und
treiben unsere erfolgreiche langfristige Strategie des Ökosystems weiter voran."

Ausblick: Investitionen in nachhaltiges Wachstum und Souveränität

Im Geschäftsjahr 2026 setzen die Unternehmen der Schwarz Gruppe ihren
Expansionskurs konsequent fort und erhöhen die geplanten Investitionen auf mehr
als 10 Milliarden Euro, wovon allein rund 5 Milliarden Euro auf den Standort
Deutschland entfallen. "Mit gezielten Investitionen und strategischen
Partnerschaften stärken wir die Zukunftsfähigkeit unseres Ökosystems. Wir
übernehmen Verantwortung am Wirtschaftsstandort Deutschland und leisten unseren
Beitrag für ein starkes souveränes Europa", sagt Gerd Chrzanowski. Im Zentrum
der Investitionen stehen die Stärkung des Kerngeschäfts und der Ausbau von
Marktanteilen im stationären Handel sowie die langfristige Sicherung der
digitalen Unabhängigkeit und der Souveränität von Ressourcen und Versorgung.

Stichtag der Bilanz ist der 28. Februar 2026. Der aggregierte Gesamtumsatz
beinhaltet sämtliche handelsrechtlichen Umsätze.

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