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LichtBlick legt Jahresbilanz vor / 700 Millionen Euro für eigene
Energieinfrastruktur und E-Mobilität (FOTO)
Hamburg (ots) -
- Unternehmen investiert bis 2030 gezielt in Speicher, eigene Erzeugungsanlagen
und integrierte Energielösungen
- Eigenes Schnellladenetz QuickCharge wächst deutlich - Einstieg ins Lkw-Laden
stärkt Ambitionen im Markt
LichtBlick legt seine Jahresbilanz für das Geschäftsjahr 2025/26 vor und kündigt
Investitionen von 700 Millionen Euro an. Im Fokus stehen Speicher, erneuerbare
Erzeugung und integrierte Energielösungen. Gleichzeitig baut das Unternehmen
sein Schnellladenetz deutlich aus und steigt in den Markt für E-Lkw-Laden ein.
"Der Erfolg der Energiewende hängt nicht mehr davon ab, wie schnell neue Wind-
und Solaranlagen gebaut werden. Entscheidend ist, wie gut Erzeugung,
Infrastruktur und Nutzung zusammenspielen - und ob Lösungen im Alltag
funktionieren", sagt Marc Wallraff, CEO (Chief Executive Officer) von
LichtBlick.
Im vergangenen Geschäftsjahr (1. April 2025 bis 31. März 2026) erzielte die
LichtBlick-Gruppe einen Umsatz von 1.360 Millionen Euro (2024/25: 1.537 Mio.
Euro) und ein EBITDA von 48,7 Millionen Euro (2024/25: 67,8 Mio. Euro). Der
Energieabsatz lag bei 6,1 TWh, die Zahl der Kund*innenverträge bei rund einer
Million.
"Nach den Ausnahmejahren am Energiemarkt normalisieren sich die Preise.
Gleichzeitig investieren wir bewusst in neue Geschäftsfelder - das belastet
kurzfristig das Ergebnis, schafft aber die Grundlage für zukünftiges Wachstum",
sagt Tanja Schumann, CFO (Chief Financial Officer) von LichtBlick.
600 Millionen Euro für Speicher und eigene Erzeugung
Bis 2030 investiert LichtBlick rund 600 Millionen Euro in Speicher und eigene
Erzeugung. Die Investitionen zielen darauf ab, mehr Wertschöpfung über eigene
Infrastruktur zu realisieren - von Speicher- und Erzeugungsprojekten bis zur
integrierten Vermarktung.
Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen unter anderem drei neue PV-Parks in
Betrieb genommen und den Bau des ersten eigenen Großbatteriespeichers
(https://www.lichtblick.de/presse/grossbatteriespeicher-roehrsdorf/) gestartet.
Aktuell werden sechs weitere PV-Projekte realisiert. Damit sind derzeit 31 MW
eigene Anlagen in Betrieb, bis März 2027 werden es insgesamt 150 MW sein.
"Eigene Infrastruktur ist für uns kein Selbstzweck. Sie ist die Voraussetzung
dafür, Energie verlässlich bereitzustellen und Erzeugung und Nutzung intelligent
zu verbinden", sagt Wallraff. "Gleichzeitig zeigen sich die Folgen
regulatorischer Unsicherheiten: Investitionen - insbesondere in Speicherprojekte
- verzögern sich, da zentrale Fragen zu Netzanschlüssen und Netzkosten weiterhin
ungeklärt sind. Hier braucht die Branche schnell Planungssicherheit."
E-Mobilität: 68 Schnellladeparks bis März 2027 und Einstieg in den E-Lkw-Markt
Auch im E-Mobilitätsbereich baut LichtBlick seine Infrastruktur weiter aus. Im
vergangenen Jahr wurden die ersten 10 Schnellladeparks realisiert, 58 weitere
QuickCharge-Ladestandorte folgen bis März 2027. An einigen Standorten hat
LichtBlick bereits das Durchleitungsmodell in den Regelbetrieb überführt.
Dienstwagenfahrer*innen können ihren Unternehmensstromtarif damit unterwegs und
unabhängig vom jeweiligen Ladesäulenbetreiber nutzen. Perspektivisch arbeitet
das Unternehmen daran, das Angebot für alle E-Mobilist*innen zu erweitern.
Zudem steigt das Unternehmen in den Markt für elektrisches Laden im
Schwerlastverkehr ein. Als Teil eines Konsortiums hat LichtBlick den Zuschlag
für 14 öffentliche Standorte in Baden-Württemberg erhalten (https://www.lichtbli
ck.de/presse/baden-wuerttemberg-schnellladenetz-fuer-e-lkws-konsortium-lichtblic
k-regioladen-zuschlag-fuer-14-standorte/) und übernimmt unter anderem den
kommerziellen Betrieb der Ladeinfrastruktur für E-Lkws. Die öffentliche
Ladeinfrastruktur wird in den nächsten zwei Jahren errichtet und schrittweise in
Betrieb genommen. Insgesamt investiert das Unternehmen in den kommenden Jahren
mehr als 100 Millionen Euro in den E-Mobilitätsbereich.
Vom Einzelprodukt zur integrierten Alltagslösung
Neben dem Ausbau eigener Infrastruktur verlagert LichtBlick den Fokus zunehmend
auf integrierte Anwendungen für Kund*innen. Im vergangenen Jahr hat das
Unternehmen seinen dynamischen Stromtarif weiterentwickelt, die LichtBlick-App
grundlegend erneuert und gemeinsam mit Partnern wie Viessmann Climate Solutions
(https://www.lichtblick.de/presse/vom-eigenheim-zum-energiesystem-viessmann-clim
ate-solutions-und-lichtblick-schaffen-integrierte-energieloesung/) Lösungen
umgesetzt, die Stromversorgung und Wärmeanwendungen im Eigenheim miteinander
verzahnen.
"Kund*innen brauchen keine einzelnen Produkte, sondern ein ganzes Energiesystem,
das die verschiedenen, schwankenden Bedarfe im Alltag deckt. Die Lösungen
dahinter müssen intelligent und effizient miteinander funktionieren. Genau daran
arbeiten wir - damit Energie für unsere Privat- und Gewerbekund*innen einfacher
wird", sagt Mandy Schwerendt, seit Mai CCO (Chief Commercial Officer) bei
LichtBlick.
Im Geschäftskund*innenbereich wurden gleich mehrere Meilensteine erreicht: Im
Sommer installierte das Unternehmen die weltweit erste Regenbogen-PV-Anlage
(https://www.lichtblick.de/presse/eroeffnung-regenbogenpv/) auf dem Dach des
Millerntorstadions, belieferte Industrieunternehmen wie Benteler über
Direktlieferverträge (CPPAs) mit Strom aus erneuerbaren Anlagen und
implementierte granulare Herkunftsnachweise
(https://www.lichtblick.de/presse/partnerschaft-granular/) für Gewerbekund*innen
wie Gardena.
Die vollständige Jahresbilanz sowie hochauflösendes Bildmaterial:
https://brand.lichtblick.de/share/21jgU83eNTvu4EKopzb4
Pressekontakt:
Anja Fricke, Head of Communication
mailto:anja.fricke@lichtblick.de
LichtBlick SE, Klostertor 1, 20097 Hamburg
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/22265/6296763
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