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EQS-News: ABO Energy sichert sich Windkraft-Tarife und erzielt weitere Erfolge (deutsch)

26.06.2026
um 09:43 Uhr

ABO Energy sichert sich Windkraft-Tarife und erzielt weitere Erfolge

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EQS-News: ABO Energy GmbH & Co. KGaA / Schlagwort(e): Marktbericht/Verkauf
ABO Energy sichert sich Windkraft-Tarife und erzielt weitere Erfolge

26.06.2026 / 09:43 CET/CEST
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ABO Energy war bei der Mai-Ausschreibung der Bundesnetzagentur für
Windkraftprojekte an Land erneut erfolgreich. Das Unternehmen erhielt
Zuschläge für drei Projekte mit insgesamt 61,4 MW.

Es handelt sich um eine Windkraftanlage in Ohlenbüttel in Niedersachsen (1 x
Nordex N163, 7 MW), den Windpark Hünxe in Nordrhein-Westfalen (4 x Siemens
Gamesa, je 6,6 MW) und den Windpark Willingen in Hessen (4 x Norden N163, je
7 MW). Die Windparks sollen zwischen Herbst 2027 und Herbst 2028 ans Netz
gehen.

In der Ausschreibungsrunde vom Mai 2026 vergab die Bundesnetzagentur
insgesamt 270 Zuschläge mit einer Gesamtleistung von etwa 2,5 GW. Der
durchschnittliche Zuschlagswert lag bei 5,06 Cent pro Kilowattstunde und
damit unter dem Niveau der vorherigen Runde von 5,54 Cent.

Fortschritte in deutschen Projekten

Ein weiterer Erfolg für ABO Energy: In den vergangenen Wochen hat das
Unternehmen zwei Windparks in Deutschland erfolgreich veräußert. Es handelt
sich um das Repowering-Projekt Marpingen im Saarland (2 x Vestas V162, je 6
MW), das an Encavis verkauft wurde sowie um eine Windkraftanlage in
Großenlüder (1 x Nordex N163, 6,8 MW), die KB Renewables erworben hat. Beide
Projekte befinden sich derzeit im Bau und gehen bis Mitte 2027 ans Netz. In
Großenlüder hat der Käufer zusätzlich die Rechte an bis zu vier weiteren
Anlagen erworben, die sich noch in Planung befinden.

Außerdem wurde ein wichtiger Fortschritt bei der Entwicklung des Windparks
Kranenburg erzielt, den ABO Energy bereits seit 2014 plant. Der Kreis Kleve
hatte Klage gegen die Ausweisung der Windenergie- und
EU-Beschleunigungsgebiete eingereicht, diese hat das Oberverwaltungsgericht
Münster nun abgelehnt. ABO Energy hat kürzlich den Genehmigungsantrag für
elf Nordex N175-Anlagen mit je sieben MW eingereicht. In Nordrhein-Westfalen
hat das Unternehmen außerdem die Genehmigung der dritten Anlage des bereits
teilweise genehmigten Windparks Unna (3 x Nordex N175, 6,8 MW) erhalten.

In der Solar- und Batteriesparte hat ABO Energy den Vertrieb für mehrere
Vorhaben gestartet. Darunter sind vier Solarprojekte mit Grauspeichern: der
im Bau befindliche Solarpark Würges (Hessen, 13 MWp plus 13 MW
Speicherleistung), das in Kürze baureife Solarprojekt Schlangenbad (Hessen,
20 Megawatt peak plus 16 MW Speicherleistung), das kürzlich genehmigte
Projekt Ober-OIm (Rheinland-Pfalz, 18,9 MWp plus 14,2 MW Speicherleistung)
sowie Schömberg (Baden-Württemberg, 6,95 MWp plus 6 MW Speicherleistung),
dessen Solarpark bereits im Juli 2026 ans Netz geht.

Internationale Erfolge

In Spanien treibt ABO Energy verstärkt die Entwicklung von Hybridprojekten
voran, bei denen Wind- und Solarparks gemeinsam bestehende Netzanschlüsse
nutzen. Dieser Ansatz gewinnt angesichts knapper Netzkapazitäten und
sinkender Erlöse im Photovoltaik-Bereich an Bedeutung. ABO Energy hat
bislang Verträge über 433 MW abgeschlossen, bei denen seine Windprojekte mit
Photovoltaikanlagen der Vertragspartner kombiniert werden. Für ein
Windprojekt mit 70 MW in Palencia hat das Unternehmen kürzlich eine
Hybridisierung für zwei ebenfalls von ABO Energy entwickelte Solarprojekte
mit je 50 MW unterschrieben. Beide PV-Projekte hatte der Projektentwickler
an einen großen spanischen Energieversorger verkauft.

In Kolumbien hat ABO Energy eine Verkaufsvereinbarung mit der NOVVA-Gruppe
für ein Solarportfolio mit insgesamt 37,8 MWac im fortgeschrittenen
Entwicklungsstadium geschlossen. Die Projekte liegen im Andenhochland in
Zentralkolumbien und sollen Anfang 2028 ans Netz gehen.

"Im zunehmend wettbewerbsintensiven Marktumfeld der Erneuerbaren sind die
Zuschläge und Projektverkäufe ein wichtiges Signal. Sie zeigen, dass wir mit
unserer Strategie und unserer Projektpipeline gut aufgestellt sind, um die
Energiewende in Deutschland und international weiter voranzutreiben", sagt
ABO Energy-Geschäftsführer Dr. Thomas Treiling.

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