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EQS-News: Europa und China müssen im Zeitalter von KI von der technologischen Rivalität zu einer "konstruktiven Zusammenarbeit' übergehen, mahnen Führungskräfte auf den CEIBS-Foren (deutsch)

29.06.2026
um 12:30 Uhr

Europa und China müssen im Zeitalter von KI von der technologischen Rivalität zu einer "konstruktiven Zusammenarbeit' übergehen, mahnen Führungskräfte auf den CEIBS-Foren

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EQS Newswire / 29.06.2026 / 12:30 CET/CEST

BRÜSSEL, BELGIEN/PARIS, FRANKREICH - Media OutReach Newswire - 29.
Juni 2026 - Künstliche Intelligenz führt zu einer Neuordnung der
globalen Machtverhältnisse. Europäische und chinesische
Führungskräfte fordern die EU und China jetzt auf, den
Nullsummen-Wettbewerb hinter sich zu lassen und ihre jeweiligen
Stärken bei der KI-Governance und industriellen Anwendung zu
nutzen.
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Dieser Konsens wurde im Rahmen des 12. CEIBS Europe Forum
erreicht, einem prestigeträchtigen Dialog in Paris (22. Juni) und
Brüssel (24. Juni), der politische Entscheidungsträger,
Führungskräfte aus der Wirtschaft sowie Wissenschaftler auf zwei
Veranstaltungen vereinte.
Der ehemalige Präsident des Europäischen Rates, Charles Michel,
betonte in seinen Reden, dass künstliche Intelligenz nicht mehr
nur eine technologische, sondern auch eine Frage der
"Souveränität, Führungsstärke und Macht" sei. Seiner Meinung nach
sind Halbleiter, Dateninfrastruktur und Regulierungspolitik die
zentralen Faktoren, die die künftigen internationalen Beziehungen
prägen werden. Laut Michel verschärfe sich der globale Wettbewerb
zwar, er forderte jedoch eine "verantwortungsvolle Zusammenarbeit"
und wies darauf hin, dass Europas bewährter Ansatz in den
Bereichen Unternehmensführung und Datensicherheit langfristig eine
deutliche Widerstandsfähigkeit gewährleisten könne.
Die Veranstaltungen verdeutlichten eine klare strategische
Divergenz in der globalen KI: Die USA sind führend bei
Pionierinvestitionen, China zeichnet sich durch groß angelegte
Anwendungen und Open-Source-Modelle aus, während Europa bei den
regulatorischen Rahmenbedingungen dominiert. "Je intensiver der
Wettbewerb wird, desto wichtiger sind Dialog und Zusammenarbeit",
erklärte CEIBS-Präsident Wang Hong und betonte dabei die
Notwendigkeit, bei der globalen KI-Governance ein Gleichgewicht zu
finden.
Zu den weiteren Rednern gehörten der chinesische Botschafter in
der EU, Cai Run, und der chinesische Gesandte in Frankreich, Chen
Li.
Branchenforen mit Führungskräften von Siemens, EDF und führenden
Robotikunternehmen unterstrichen diesen pragmatischen Ansatz. In
verschiedenen Sektoren wie Energie, Gesundheitswesen und moderner
Fertigung waren sich die Experten einig, dass KI eher als
Wegbereiter fungiert und menschliches Fachwissen nicht ersetzen
kann. Jedoch wurde auch darauf hingewiesen, dass der enorme
Energiebedarf von KI eine entscheidende Herausforderung darstelle
- aber gleichzeitig auch eine hervorragende Chance für gemeinsame
chinesisch-europäische Innovationen im Bereich der Netztechnologie
und der erneuerbaren Energien biete.
Zum Abschluss des Brüsseler Gipfels brachte Frank Bournois,
Co-Präsident (Europa) der CEIBS, die Stimmung in beiden Städten
auf den Punkt: "Wettbewerb ist etwas Natürliches, aber nicht
ausreichend. Was wir wirklich brauchen, sind Zusammenhalt und
Vertrauen."
Weitere Informationen erhalten Sie auf der offiziellen Website:
https://www.ceibs.edu/
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News Source: CEIBS

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