NEW YORK (dpa-AFX) - Ein deutlich schwächer als erwarteter Beschäftigungsaufbau in den USA hat am Donnerstag die Zinssorgen der Anleger gedämpft und dem bekanntesten Wall-Street-Index Dow Jones Industrial
Am letzten Tag der feiertagsbedingt verkürzten Handelswoche kletterte der Dow erstmals in seiner Geschichte über 52.800 Punkte und toppte damit sein Rekordhoch vom Vortag. Zuletzt kam er leicht zurück und legte um 0,7 Prozent auf 52.645 Punkte zu. Im Wochenverlauf ergibt sich aktuell ein Plus von 1,5 Prozent.
Der S&P 500
In der US-Wirtschaft wurden im Juni nur halb so viele neue Stellen geschaffen wie prognostiziert, was laut Analyst Tobias Basse von der NordLB "eindeutig" den Handlungsdruck des neuen US-Notenbankchefs Kevin Warsh dämpft. "Er kann damit einfacher auf Zeit spielen und auf freundlichere Inflationsdaten warten."
Die Erwartungen an eine Zinserhöhung in den USA haben sich mit diesen Daten etwas nach hinten verschoben, ergänzte ein Marktbeobachter. Das komme gut an den Börsen an, da höhere Zinsen die Attraktivität von Aktien im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren wie Anleihen schmälern.
Im Halbleiterbereich ging es erneut für zahlreiche Aktien spürbar abwärts, da weitere Gewinne mitgenommen wurden. Zu den schwächsten Werten im Nasdaq 100 zählten etwa Applied Materials
Von der sich fortsetzenden Stabilisierung des Bitcoin-Kurses nach einem 21-Monats-Tief profitierten Aktien von Unternehmen, die maßgeblich an die Wertentwicklung der Digitalwährung gekoppelt sind. So berappelten sich etwa die Anteile von Strategy
Tesla
Apple