NEW YORK (dpa-AFX) - Ein deutlich schwächer als erwarteter Beschäftigungsaufbau in den USA hat am Donnerstag die Zinssorgen der Anleger gedämpft und den bekanntesten Wall-Street-Index Dow Jones Industrial
Am letzten Tag der feiertagsbedingt verkürzten Handelswoche kletterte der Dow mit 1,14 Prozent auf 52.900,07 Punkte. Sein Rekordhoch vom Vortag hatte der bekannteste Wall-Street-Index bereits kurz nach dem Handelsstart getoppt. Im Wochenverlauf steht ein Plus von 2 Prozent zu Buche.
Kräftige Verluste in der stark gelaufenen Halbleiterbranche sorgten dagegen für ein Abschmelzen der Tagesgewinne im marktbreiten S&P 500
Die Erwartungen an eine Zinserhöhung in den USA hätten sich mit den Arbeitsmarktdaten für Juni etwas nach hinten verschoben, sagte ein Marktbeobachter. Das komme bei Anlegern an, da höhere Zinsen die Attraktivität von Aktien im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren wie Anleihen schmälerten.
In der US-Wirtschaft wurden im vergangenen Monat nur halb so viele neue Stellen geschaffen wie prognostiziert. Das dämpft laut Analyst Tobias Basse von der NordLB "eindeutig" den Handlungsdruck des neuen US-Notenbankchefs Kevin Warsh. "Er kann damit einfacher auf Zeit spielen und auf freundlichere Inflationsdaten warten."
Im Halbleiterbereich ging es erneut für zahlreiche Aktien spürbar abwärts. Die Korrektur unter KI-Werten setzte sich allerorten temporeich fort. Am Markt hieß es dazu, dass die Pläne des Social-Media-Konzerns Meta