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Rekordfinanzierung: Proxima Fusion sichert sich 411 Millionen Euro bei
einer Bewertung von über 2,4 Milliarden Euro (FOTO)
München, Zürich, Oxford (ots) -
- Damit ist Proxima Fusion das bestfinanzierte und höchstbewertete
Fusionsunternehmen Europas
- Kapitalmarkt bestätigt Proximas Pläne, das erste Stellarator-Fusionskraftwerk
der Welt in Gundremmingen zu bauen - mit dem Demonstrator Alpha als Vorstufe
- Durch Kapitalzufluss wird Voraussetzung für öffentliche Mittel in der
Rekordzeit von nur drei Monaten erfüllt
- Erfolgreiche Private-Public-Partnership stärkt deutsche Position im globalen
Wettbewerb mit USA und China, sichert Wertschöpfung in Deutschland und stärkt
Tech-Souveränität
Proxima Fusion hat seine führende Position unter den weltweiten
Fusionsunternehmen weiter ausgebaut. In einer Rekordfinanzierungsrunde sicherte
sich das Unternehmen 411 Millionen Euro (468 Millionen US-Dollar) neues Kapital.
Dem Mittelzufluss liegt eine Unternehmensbewertung von über 2,4 Milliarden Euro
(2,7 Milliarden US-Dollar) zugrunde. Damit ist Proxima Fusion das
bestfinanzierte Fusionsunternehmen Europas und gehört auch mit seiner Bewertung
zu den Top-Firmen für Fusionsenergie weltweit.
Die Serie-A2-Finanzierungsrunde wird von XTX Ventures und East X Ventures
angeführt. RWE und Google beteiligen sich als strategische Investoren.
Beteiligt haben sich außerdem KfW Capital, SPRIND, Burda Principal Investments
sowie bestehende Investoren wie Plural, UVC Partners, Balderton, Cherry
Ventures, DST Global, Brevan Howard Macro Venture, Lightspeed, DTCF, redalpine,
Leitmotif, Elaia, CDP Venture Capital, Bayern Kapital und der EIC Fund.
Die Finanzierung markiert einen Meilenstein für den Technologiestandort
Deutschland und für die Stärkung der Energiesouveränität Europas. Erst im
Februar hatten der Freistaat Bayern, RWE und Proxima Fusion sowie der
Wissenschaftspartner Max-Planck-Institut für Plasmaphysik eine gemeinsame
Vereinbarung (MoU) unterzeichnet. Sie bildet die Grundlage für Alpha, Proximas
Nettoenergie-Demonstrator, der Anfang der 2030er-Jahre zentrale Technologien und
Systeme für das erste kommerzielle Magnetfusionskraftwerk in Bayern validieren
soll. Damit schafft das Projekt die Brücke zwischen jahrzehntelanger
Fusionsforschung und ihrer industriellen Anwendung und beschleunigt den Weg zum
ersten wirtschaftlich nutzbaren Fusionskraftwerk erheblich.
Im Rahmen der Vereinbarung stellte Bayern 400 Millionen Euro öffentliche Mittel
in Aussicht, unter der Bedingung, dass Proxima private Mittel in gleicher Höhe
beisteuert. Durch die erfolgreiche Finanzierungsrunde - zwischen MoU und dem
Termsheet lagen nur drei Monate - wird die geforderte Summe nun sogar
übertroffen.
Das strategische Investment von RWE dokumentiert eine weitere national wie
international relevante Weichenstellung. RWE und Proxima Fusion unterstreichen
mit der Aufnahme des Energieunternehmens in den Investorenkreis von Proxima die
wechselseitige Absicht, das weltweit erste kommerziell nutzbare
Stellarator-Fusionskraftwerk auf dem RWE-Kraftwerksgelände in Gundremmingen zu
bauen.
Das strategische Investment von Google spiegelt das anhaltende Interesse
führender Technologieunternehmen an Fusionsenergie als langfristige Quelle
sauberer, verlässlicher und grundlastfähiger Energie wider.
In weniger als drei Jahren hat Proxima damit mehr als 650 Millionen Euro (740
Millionen US-Dollar) an Finanzierung gesichert, darunter 95 Millionen Euro an
öffentlichen Fördermitteln.
Die Mittel fließen in den Bau von Alpha, die Skalierung der Entwicklungs- und
Fertigungskapazitäten sowie die Weiterentwicklung zentraler Technologien wie
Hochtemperatur-Supraleiter, Magnete und Kryotechnik. Gleichzeitig wird die
europäische Fusionslieferkette weiter ausgebaut.
Der internationale Wettbewerb um die Fusionsenergie hat sich in den vergangenen
Jahren deutlich beschleunigt. Staaten wie die USA, China und Großbritannien
investieren bereits Milliardenbeträge in den Aufbau entsprechender Industrien.
"Diese Finanzierung zeigt, dass Deutschland und Europa in der Lage sind,
internationales Kapital für strategische Zukunftstechnologien zu mobilisieren",
sagt Dr. Francesco Sciortino, Mitgründer und CEO von Proxima Fusion. "Die
internationale Investorengemeinschaft hat ein starkes Signal gesendet: Sie
vertraut nicht nur auf die wissenschaftliche Exzellenz Europas, sondern auch auf
unsere Fähigkeit, daraus weltweit wettbewerbsfähige Industrieunternehmen
aufzubauen."
Für Deutschland geht es bei der Fusion um weit mehr als Energie. Sie kann zu
einer neuen Schlüsselindustrie werden - als Wachstumstreiber, Jobmotor und
Exportpfeiler der deutschen Wirtschaft. Verlässliche und bezahlbare Energie ist
die Grundlage wirtschaftlicher Stärke. Gleichzeitig entstehen auf dem Weg zum
ersten Fusionskraftwerk zahlreiche Sprunginnovationen, etwa bei
Hochtemperatur-Supraleitern, Magnettechnologien oder fortschrittlichen
Fertigungsverfahren.
Sciortino weiter: "Fusion hat das Potenzial, eine ähnliche wirtschaftliche
Bedeutung zu erlangen wie einst die Automobilindustrie. Dafür braucht es aber
weiterhin das Zusammenspiel von Wissenschaft, Industrie, privatem Kapital und
politischer Unterstützung. Jetzt kommt es darauf an, die verfügbaren Mittel auf
die Projekte zu konzentrieren, die den größten Hebel für Deutschlands und
Europas Technologieführerschaft haben. Im internationalen Wettbewerb entscheidet
nicht die Anzahl der geförderten Projekte, sondern ob es gelingt, globale
Champions aufzubauen."
Über Proxima Fusion
Proxima Fusion ist Europas führendes Stellarator-Unternehmen und das erste
Spin-out des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik. Das Unternehmen entwickelt
Fusionskraftwerke auf Basis von QI-HTS-Stellaratoren und baut auf den
wissenschaftlichen Durchbrüchen des Wendelstein-7-X-Programms auf. Mit Alpha
entwickelt Proxima einen Demonstrator für Nettoenergie aus Fusion Anfang der
2030er-Jahre und verfolgt das Ziel, mit Stellaris in den 2030er-Jahren das
weltweit erste kommerzielle Stellarator-Fusionskraftwerk zu realisieren.
Unterstützt wird dieser Weg durch die Alpha Alliance mit mehr als 50
Industriepartnern sowie ein hochrangig besetztes Industrial Development Board.
Proxima Fusion beschäftigt rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und hat
seinen Hauptsitz in München sowie Büros in Zürich und Oxford. Weitere
Informationen unter: http://www.proximafusion.com
Über XTX Ventures
XTX Ventures ist der Venture-Capital-Arm von XTX Markets und investiert in
Deep-Tech-Unternehmen in der Frühphase. XTX Markets zählt zu den weltweit
führenden Unternehmen für algorithmischen Handel und nutzt modernste
Machine-Learning-Technologien, um Preisprognosen für mehr als 53.000
Finanzinstrumente aus den Bereichen Aktien, Anleihen, Währungen, Rohstoffe und
Kryptowährungen zu erstellen. Das Unternehmen handelt täglich über 250
Milliarden US-Dollar in 35 Ländern und beschäftigt mehr als 300 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter an Standorten in London, Singapur, New York, Paris, Bristol,
Mumbai, Jerewan und Kajaani. Mit dem Aufbau eines großen Rechenzentrumskomplexes
für seine KI-Modelle ist die Weiterentwicklung zukunftsweisender
Energietechnologien zu einem strategischen Investitionsschwerpunkt von XTX
Markets geworden. Dieses Investment fügt sich in das breit aufgestellte
Beteiligungsportfolio des Unternehmens ein, das vielversprechende
Zukunftstechnologien wie die Kernfusion umfasst.
Über East X Ventures
East X Ventures ist der Venture-Capital-Arm von East X, einem in London
ansässigen quantitativen Rohstoff-Investmentunternehmen mit einem verwalteten
Vermögen in Milliardenhöhe. East X Ventures investiert in Gründerinnen und
Gründer, die wissenschaftliche Durchbrüche in den Bereichen Fusionsenergie,
Energiesysteme der nächsten Generation, industrielle Lieferketten und Künstliche
Intelligenz zur Marktreife bringen. Mit Unterstützung der UK Atomic Energy
Authority und des britischen Department for Energy Security and Net Zero hat
East X Ventures Starmaker One, den ersten auf Fusionsenergie spezialisierten
Venture-Capital-Fonds Europas, aufgelegt.
Pressekontakt:
Proxima Fusion
Maria Dantz
Flößergasse 2
81369 München
Tel. 0031 614715715
mailto:press@proximafusion.com
LHLK Agentur für Kommunikation
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Gustav-Meyer-Allee 25
13355 Berlin
+49 30 4000652 - 18
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Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/177716/6309419
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