SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die wichtigsten Aktienmärkte in Fernost haben am Dienstag weiter nachgegeben. Verluste der Technologiewerte lasteten auf den Indizes. Dies führte an den technologielastigeren Märkten zu stärkeren Abgaben.
Die stärksten Verluste verzeichnete die südkoreanische Börse: Der Leitindex Kospi
Marktteilnehmer führten die Verluste von Samsung unterdessen weniger auf die Zahlen als auf einen Wandel der Anlegerstimmung zurück. "Wenn man den Kursrutsch des Speicherchipherstellers Samsung Electronics an der Börse ansieht, dann muss man festhalten: An den Zahlen kann es kaum gelegen haben", betonte Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank. "Eine mögliche Erklärung für den Kursrutsch liefert die Anlegerstimmung: Wenn gute Nachrichten verkauft werden, haben Anleger sie schon vorweggenommen." Der Markt zeige Anzeichen einer zunehmenden KI-Müdigkeit. Die Samsung-Zahlen seien daher kein gutes Omen für die beginnende Berichtssaison.
Auch Titel des Wettbewerbers SK Hynix
Auch am japanischen Aktienmarkt hinterließ die KI-Schwäche Spuren. Der Nikkei 225
Auch an den chinesischen Börsen ging die Technologieschwäche nicht spurlos vorbei. Der CSI-300-Index
Etwas besser hielten sich australische Aktien. Der Markt profitierte damit von der geringeren Technologielastigkeit. Mit dem australischen S&P ASX 200