BONN (dpa-AFX) - Der Logistikkonzern DHL
Im zweiten Quartal zog das operative Ergebnis im Jahresvergleich um 29 Prozent auf 1,85 Milliarden Euro an, getragen vor allem vom Expressgeschäft. Der Umsatz legte in den drei Monaten bis Ende Juni um mehr als zehn Prozent zu. Im Vorjahresquartal hatten Zoll- und weitere handelspolitische Rahmenbedingungen die Geschäfte gebremst.
Mit dem operativen Ergebnis habe DHL die Markterwartung um ein Fünftel übertroffen, schrieb Analystin Alexia Dogani von der US-Bank JPMorgan. Dogani sieht weiteren Spielraum für die Markterwartungen nach oben, insbesondere da sich die zugrunde liegenden Trends im Expressgeschäft positiv zu entwickeln schienen - selbst wenn man den Sondereffekt wegen der durch den Iran-Krieg bedingten Verknappung der Luftfrachtkapazitäten außer Acht lasse.
Die Titel des Logistikkonzerns waren in der Spitze um bis zu drei Prozent auf 57,38 Euro gestiegen. Dies war der höchste Stand seit Januar 2022. Aus dem Handel gingen die Aktien 1,7 Prozent höher bei 56,68 Euro. Damit gehörten die Anteilscheine von DHL zu den besten Dax-Werten. Der deutsche Leitindex verlor 1,4 Prozent.
Durch den Kursanstieg am Dienstag bauten die Papiere von DHL ihr Kursplus seit Jahresbeginn auf gut 21 Prozent aus. Auch in dieser Betrachtungsweise liegen die Anteilscheine im Dax recht weit vorn./men/la/jha/he